Knallhart-Kurs bei Bayern: Kompany unterstützt Eberl-Marschroute

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Der FC Bayern hat zuletzt unmissverständlich klargemacht, dass mehrere Profis in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr spielen. Vor dem Testspiel gegen Jeju SK hat sich nun auch Cheftrainer Vincent Kompany zur Situation der Verkaufskandidaten geäußert – und dabei den Kurs der Vereinsführung ausdrücklich unterstützt.

Mit João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza hatte Sportvorstand Max Eberl zuletzt öffentlich erklärt, welche Spieler den Verein im Sommer nach Möglichkeit verlassen sollen. Kompany stellte jetzt klar, dass diese Offenheit aus seiner Sicht der richtige Weg ist.


„Ich finde, es ist eine positive Sache, dass der Verein mit den Spielern klar kommuniziert. Ich als Spieler hätte das damals auch gewollt“, erklärte der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz in Südkorea.

Der Belgier machte deutlich, dass zwischen Trainerteam und Vereinsführung Einigkeit herrscht. „Der Club hat ein klares Statement abgegeben, da sind wir auf einer gemeinsamen Linie.“

Für Kompany ist Ehrlichkeit im Umgang mit den Spielern ein entscheidender Faktor. Wer Entscheidungen treffe, müsse diese auch offen kommunizieren.

Respektvoller Umgang trotz klarer Rollenverteilung

Joao Palhinha
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Trotz der öffentlichen Transferansagen betonte Kompany, dass die betroffenen Profis weiterhin vollwertiger Teil des Trainingsbetriebs bleiben. „Aber am wichtigsten ist, dass wir sie mit Respekt behandeln. Wir arbeiten mit ihnen daher selbstverständlich normal weiter.“

Wie sich die Situation entwickelt, hängt nach Ansicht des Trainers nun vor allem vom weiteren Verlauf des Transferfensters ab.

„Wenn man Entscheidungen trifft, muss man das klar kommunizieren. Bis das Transferfenster geschlossen ist, gibt es eine klare Position – und danach müssen wir wie überall im Leben weitersehen.“

Für sich selbst sieht Kompany die Prioritäten ohnehin klar verteilt. „Mein Job ist es, das Team zu trainieren und das Team so gut wie möglich auf die Saison vorzubereiten .“

Damit unterstreicht der Bayern-Coach erneut, dass die sportliche Vorbereitung unabhängig von möglichen Transferbewegungen im Vordergrund steht – auch wenn auf der Abgangsseite bis zum Ende des Transferfensters noch Bewegung zu erwarten ist.

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