Neue Rolle im Bayern-Mittelfeld: So plant Kompany mit Tom Bischof

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Tom Bischof steht beim FC Bayern vor dem nächsten Entwicklungsschritt. Nach dem Abschied von Leon Goretzka soll der 21-Jährige im zentralen Mittelfeld deutlich mehr Verantwortung übernehmen. Intern trauen die Verantwortlichen dem ehemaligen Hoffenheimer bereits eine tragende Rolle zu.

In seiner ersten Saison beim deutschen Rekordmeister kam Bischof regelmäßig zum Einsatz, allerdings häufig nicht auf seiner angestammten Position. Verletzungssorgen und personelle Engpässe führten dazu, dass der U21-Nationalspieler mehrfach als Linksverteidiger aushelfen musste.


In der neuen Spielzeit soll sich das ändern. Wie der kicker berichtet, plant Vincent Kompany fest mit Bischof im Zentrum – und zwar nicht mehr nur als Ergänzungsspieler.

Bayern sieht Bischof als „Taktgeber“

Nach Informationen des Fachmagazins soll Bischof künftig als einer der Taktgeber im Mittelfeld aufgebaut werden. Einsätze sind demnach nicht mehr ausschließlich in weniger bedeutenden Partien vorgesehen. Vielmehr trauen ihm die Verantwortlichen perspektivisch sogar zu, in Topspielen der Champions League Verantwortung zu übernehmen.

Sportdirektor Christoph Freund zeigt sich von den Qualitäten des 21-Jährigen überzeugt.

„Wir haben große Hoffnung und großes Vertrauen in ihn. Ich bin überzeugt, dass er dafür reif ist und richtig hereinwachsen wird. Tom ist bereit, beim FC Bayern den nächsten Schritt zu gehen“, betonte der Österreicher.

Nach dem Abschied von Leon Goretzka ist die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld zudem überschaubarer geworden. Neben Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic kämpft künftig vor allem Bischof um einen Stammplatz. Mit Bara Sapoko Ndiaye soll ein weiteres Talent die Rotation ergänzen.

Fitnessvorteil durch Saisonvorbereitung

Tom Bischof
Foto: Getty Images

Dass sich Bischof berechtigte Hoffnungen auf viele Einsatzminuten machen darf, liegt auch an seinem Vorsprung in der Saisonvorbereitung. Während zahlreiche Nationalspieler bei der Weltmeisterschaft im Einsatz waren und verspätet ins Training einstiegen, konnte der 21-Jährige die komplette Vorbereitung absolvieren und sich früh für höhere Aufgaben empfehlen.

Sein Selbstvertrauen machte Bischof zuletzt ebenfalls deutlich. „Im Zentrum spornen Pavlo, Jo und ich uns gegenseitig an. Jeder will spielen, dadurch werden alle besser und das hilft der ganzen Mannschaft. Ich traue mir diese Rolle definitiv zu“, erklärte der Mittelfeldspieler.

Ein weiteres Zeichen für seinen neuen Stellenwert setzte der ehemalige Hoffenheimer bereits bei der Wahl seiner Rückennummer. Nach dem Abschied von Leon Goretzka übernahm Bischof in Absprache mit Aleksandar Pavlovic die prestigeträchtige Nummer 8 – ein symbolischer Schritt, der die gewachsenen Erwartungen an den Youngster zusätzlich unterstreicht.

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