Konrad Laimer zählt beim FC Bayern zu den vielseitigsten Spielern im Kader. Nach seinem festen Wechsel auf die Außenverteidigerposition könnte der Österreicher künftig aber auch wieder im Mittelfeld gefragt sein. Nun hat sich der 29-Jährige selbst zu seiner Rolle unter Vincent Kompany geäußert.
In den vergangenen beiden Spielzeiten wurde Konrad Laimer beim FC Bayern immer häufiger als Außenverteidiger eingesetzt. Vor allem auf der rechten Seite überzeugte der österreichische Nationalspieler mit konstant starken Leistungen. Zuletzt half er auch mehrfach links hinten aus.
Durch den Abgang von Leon Goretzka und die Verpflichtung von Nathaniel Brown könnte sich die personelle Situation im Bayern-Kader allerdings erneut verändern. Deshalb wurde Laimer am Rande der Asienreise in Jeju gefragt, ob für ihn auch eine Rückkehr ins zentrale Mittelfeld denkbar sei.
Laimer: „Wo ich spiele, ist mir egal“
Der 29-Jährige wollte sich auf keine feste Position festlegen und betonte seine Flexibilität: „Wahrscheinlich gibt es mittlerweile nur noch zwei Positionen, auf denen ich hier spielen werde und auf denen ich mich auch sehr wohlfühle – oder auch nur eine, ich habe keine Ahnung. Vielleicht sind es auch wieder vier oder fünf, wenn wir zwei Monate weiter sind. Darum will ich dazu gar nichts sagen.“
Laimer machte deutlich, dass er sich auf mehreren Positionen wohlfühlt: „Schlussendlich fühle ich mich auf vielen Positionen wohl. In den letzten zwei Jahren war ich häufig rechts hinten, vergangene Saison dann auch ein bisschen mehr links hinten. Auf beiden Positionen fühle ich mich wohl und ich denke, dass ich mit meinem Spielstil der Mannschaft viel geben kann.“
Sollte Vincent Kompany ihn künftig wieder im Mittelfeld einsetzen, hätte Laimer damit ebenfalls kein Problem: „Und wenn es dann auch mal wieder woanders sein sollte, wäre das auch kein Problem. Ich glaube, man kann im Fußball immer besser werden. Ich will besser werden und kann es kaum erwarten, dass es jetzt losgeht. Wo ich am Ende spiele, ist mir egal. Hauptsache, ich bin irgendwo auf dem Platz und kann Fußball spielen.“
Auch auf die veränderte Personalsituation im Kader angesprochen, verwies Laimer auf seinen Coach: „Da müssten Sie eher den Trainer fragen, weil er am Ende entscheidet, wer wo spielt.“
Der Österreicher ergänzte: „Ich glaube, dass ich das Profil habe, auf mehreren Positionen spielen zu können. Ob rechts, links oder in der Mitte – ich habe sogar schon weiter vorne gespielt. Darum bin ich da ganz entspannt, solange ich merke, dass ich der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen kann.“

