Goretzka als Vorbild: Matthäus glaubt an Palhinha-Wende beim FC Bayern

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João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza spielen in den sportlichen Planungen des FC Bayern keine Rolle mehr. Dennoch glaubt Lothar Matthäus nicht, dass für das Trio bereits alles entschieden ist. Der Rekordnationalspieler verweist auf das Beispiel von Leon Goretzka und sieht darin einen möglichen Hoffnungsschimmer.

Der FC Bayern hat zuletzt unmissverständlich klargemacht, dass Palhinha, Boey und Zaragoza den Verein möglichst noch in diesem Sommer verlassen sollen. Sportvorstand Max Eberl betonte öffentlich, dass die drei Profis keine Perspektive mehr beim Rekordmeister haben.


Bislang gestaltet sich die Umsetzung dieser Pläne allerdings schwierig. Neben den hohen Gehältern erschweren auch die geforderten Ablösesummen mögliche Transfers.

Matthäus zweifelt an Bayerns Ablöseforderung

In seiner Sky-Kolumne äußerte sich Lothar Matthäus zur aktuellen Situation der Verkaufskandidaten. Vor allem bei João Palhinha hält er die Preisvorstellungen der Münchner für ambitioniert.

„Ich glaube nicht, dass die Bayern die 30 Millionen, die sie für João Palhinha möchten, auch bekommen. Da müssen sie mit ihrer Forderung vielleicht nach unten gehen“, erklärte der 64-Jährige.

Nach Ansicht von Matthäus wissen interessierte Vereine genau, dass die Bayern ihre Verkaufskandidaten abgeben möchten. Dadurch werde es deutlich schwieriger, hohe Ablösesummen durchzusetzen.

Goretzka als Vorbild für das aussortierte Trio?

Joao Palhinha
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Sollten bis zum Ende des Transferfensters keine Lösungen gefunden werden, sieht Matthäus dennoch keinen Grund, die Situation als aussichtslos zu betrachten.

Der ehemalige Bayern-Profi erinnert an Goretzka, der im Sommer 2024 ebenfalls als Verkaufskandidat galt, den Verein jedoch nicht verlassen wollte. Stattdessen kämpfte sich der Mittelfeldspieler über starke Leistungen zurück in die Mannschaft und spielte sich erneut in den Fokus.

„Vielleicht könnte dann ein Leon Goretzka ein gutes Beispiel für Palhinha & Co. sein“, so Matthäus.

Ob sich ein ähnliches Szenario tatsächlich wiederholt, bleibt offen. Die Verantwortlichen des FC Bayern haben ihre Position zuletzt mehrfach bekräftigt und planen sportlich nicht mehr mit Palhinha, Boey und Zaragoza. Sollte jedoch keiner der drei Spieler bis zum Transferschluss einen neuen Verein finden, müssten die Münchner die bestehenden Verträge erfüllen – und dann könnte sich die Situation, ähnlich wie einst bei Goretzka, im Laufe der Saison durchaus noch einmal verändern.

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