Der FC Bayern soll sich in diesem Sommer mit einer spektakulären Personalie beschäftigt haben. Einem Medienbericht aus Spanien zufolge prüften die Münchner die Möglichkeit, Weltmeister Rodri von Manchester City zu verpflichten. Wirklich realistisch war ein Wechsel an die Isar allerdings offenbar nie.
Der spanische Nationalspieler zählt seit Jahren zu den besten defensiven Mittelfeldspielern der Welt und wurde bei der Weltmeisterschaft 2026 erneut zu einem der prägenden Akteure. Entsprechend groß war das Interesse zahlreicher europäischer Topklubs.
Wie die spanische Sportzeitung AS berichtet, gehörte auch der FC Bayern zu den Vereinen, die sich mit einer Verpflichtung des 30-Jährigen beschäftigten. Demnach signalisierten die Münchner grundsätzlich Interesse an einem Transfer des Mittelfeldstrategen.
Der Bericht macht jedoch zugleich deutlich, dass die Bayern kaum realistische Chancen auf einen Deal hatten. Rodri soll sich bereits früh auf einen Wechsel zu Real Madrid festgelegt und andere Optionen konsequent ausgeschlossen haben.
Demnach konnten weder der FC Bayern noch Paris Saint-Germain oder der FC Barcelona den Weltmeister von einem anderen Karriereschritt überzeugen.
Real arbeitet weiter am Transfer

Nach Informationen von AS laufen die Gespräche zwischen Manchester City und Real Madrid weiter. Die größte Hürde bleibt dabei die Ablöse.
Während die Engländer rund 75 Millionen Euro für ihren Leistungsträger verlangen sollen, hoffen die Königlichen auf eine Einigung im Bereich von etwa 60 Millionen Euro. Da Rodris Vertrag nur noch bis zum Sommer 2027 läuft und der Spanier dem Vernehmen nach einen Wechsel nach Madrid anstrebt, setzt Real auf eine Reduzierung der Forderungen.
Sogar der FC Barcelona soll nach der Verletzung von Frenkie de Jong einen Vorstoß gewagt haben. Intern rechnen sich die Katalanen laut dem Bericht jedoch selbst nur geringe Chancen aus, da Rodri ausschließlich einen Wechsel zum Erzrivalen favorisieren soll.
Für den FC Bayern hätte ein Transfer ohnehin nur dann Sinn ergeben, wenn der Spieler offen für einen Wechsel nach München gewesen wäre. Da dies offenbar nie der Fall war, blieb das Interesse der Münchner letztlich ohne konkrete Folgen.

