Rückschlag im Aufbautraining? Bayern bangt um Lennart Karl

Foto: FC Bayern

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Lennart Karl arbeitet mit Hochdruck an seinem Comeback nach einem Muskelbündelriss. Während der Offensivspieler zuletzt noch optimistisch auf eine baldige Rückkehr blickte, hat eine Beobachtung im Reha-Training nun für neue Fragezeichen gesorgt. Beim FC Bayern will man dennoch nichts überstürzen.

Während der Großteil des Bayern-Kaders im Rahmen der Audi Summer Tour in Asien unterwegs ist, arbeiten mehrere verletzte Profis an der Säbener Straße an ihrer Rückkehr. Neben Jamal Musiala, Alphonso Davies, Serge Gnabry und Ismael Saibari absolviert auch Lennart Karl weiterhin sein individuelles Reha-Programm.


Noch vor wenigen Tagen hatte der 18-Jährige selbst Zuversicht verbreitet. In einem Video auf TikTok erklärte der Youngster: „Ich arbeite hart an meinem Comeback und komme auf jeden Fall bald wieder zurück.“

Beobachtung im Training sorgt für Fragen

Beim Training am Donnerstag fiel jedoch eine Szene auf, die Anlass zur Vorsicht gibt. Wie die tz berichtet, griff sich Karl während der Laufeinheiten mehrfach an den Rücken und verzog dabei sichtbar das Gesicht.

Ob tatsächlich eine neue Verletzung oder ein ernsthaftes Problem dahintersteckt, ist derzeit allerdings völlig offen. Ebenso gut könnte es sich um eine normale Begleiterscheinung im Rahmen seiner Rehabilitation handeln.

Nach einem Muskelbündelriss können durch Schonhaltungen oder muskuläre Fehlbelastungen zeitweise auch Rückenbeschwerden auftreten. Eine offizielle Mitteilung des FC Bayern zu Karls Zustand gibt es bislang nicht.

Bayern setzt auf behutsamen Aufbau

Lennart Karl
Foto: FC Bayern

Gemeinsam mit Serge Gnabry absolvierte Karl zunächst Teile des Trainings mit Jamal Musiala, Alphonso Davies und Ismael Saibari. Anschließend trennten sich Karl und Gnabry jedoch von der Gruppe und arbeiteten individuell mit Reha-Chef Benjamin Sommer weiter.

Während Musiala, Davies und Saibari ihre Belastung inzwischen deutlich steigern konnten und auf eine Rückkehr bis zum Franz-Beckenbauer-Supercup am 22. August hoffen dürfen, benötigen Karl und Gnabry offenbar noch mehr Zeit.

Beim FC Bayern besteht ohnehin kein Interesse daran, den Offensivspieler zu früh wieder auf den Platz zu schicken. Bereits Ende Juni hatte Karl selbst betont: „Nun geht es vor allem darum, nichts zu überstürzen. Der Austausch mit den Ärzten und Athletiktrainern ist jeden Tag da, wir schauen sehr genau, wie der Muskel reagiert.“

Genau diese vorsichtige Vorgehensweise dürfte der Rekordmeister nun auch beibehalten. Ob die beobachteten Rückenbeschwerden Einfluss auf den weiteren Reha-Verlauf haben, bleibt abzuwarten. Aktuell gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass Karl einen ernsthaften Rückschlag erlitten hat.

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