Eberl erklärt: Darum hakt der Ndiaye-Transfer zum FC Bayern

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Seit Wochen arbeitet der FC Bayern an der festen Verpflichtung von Bara Ndiaye. Obwohl der 18-Jährige mit den Münchnern trainiert und in der Vorbereitung zum Einsatz kommt, wurde der Transfer bislang nicht offiziell bestätigt. Sportvorstand Max Eberl hat nun erklärt, woran es noch hakt – und macht deutlich, dass der Deal kurz vor dem Abschluss steht.

Bara Ndiaye gehört zu den Nachwuchsspielern, die sich in der laufenden Sommervorbereitung des FC Bayern nachhaltig in den Fokus gespielt haben. Der Senegalese durfte sich bereits in mehreren Testspielen zeigen und hinterließ dabei einen vielversprechenden Eindruck.


Für Trainer Vincent Kompany ist der Mittelfeldspieler längst eine ernsthafte Option für den Profikader. Bereits in der vergangenen Saison war Ndiaye auf Leihbasis für die Münchner aktiv und sammelte in der Schlussphase erste Erfahrungen bei den Profis. Seine Entwicklung überzeugte die Verantwortlichen schließlich davon, ihn dauerhaft an den Verein zu binden.

Eberl erklärt Verzögerung beim Ndiaye-Deal

Kurios ist allerdings, dass Ndiayes Leihvertrag bereits Ende Juni ausgelaufen ist. Trotzdem absolviert der 18-Jährige weiterhin ganz regulär die Vorbereitung mit dem deutschen Rekordmeister und reiste auch mit der Mannschaft nach Asien.

Möglich macht dies die enge Verbindung zu seinem bisherigen Klub Gambinos Stars. Die Verantwortlichen haben dem Youngster die entsprechende Freigabe erteilt, während im Hintergrund die letzten Formalitäten des Transfers geklärt werden.

Sportvorstand Max Eberl machte am Freitag vor dem Testspiel gegen Aston Villa deutlich, dass es keine grundsätzlichen Probleme bei der Verpflichtung gibt. „Es liegt daran, dass wir die Dokumente austauschen müssen. Wenn sie unterschrieben sind, werden wir es offiziell verkünden“, erklärte der 52-Jährige.

Kompany plant bereits mit Ndiaye

Bara Ndiaye
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Damit scheint endgültig klar: Es geht beim Ndiaye-Transfer nur noch um Formalitäten. Sobald der notwendige Dokumentenaustausch abgeschlossen ist und sämtliche Unterschriften vorliegen, kann der FC Bayern den Wechsel offiziell bekannt geben.

Sportlich wird der Senegalese ohnehin bereits wie ein Bayern-Spieler behandelt. Kompany gilt als Befürworter des Talents und soll sich frühzeitig für dessen feste Verpflichtung ausgesprochen haben.

Der 18-Jährige passt zudem perfekt zur neuen Kaderstrategie der Münchner. Eberl hatte zuletzt erklärt, künftig mit einer vergleichsweise kleinen Gruppe etablierter Profis arbeiten und die verbleibenden Plätze gezielt mit jungen Spielern besetzen zu wollen.

Ndiaye könnte dabei bereits in der kommenden Saison eine Rolle spielen. Im zentralen Mittelfeld verfügt Kompany mit Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof über mehrere etablierte Optionen. Dahinter soll der Senegalese behutsam aufgebaut werden und seine Chancen erhalten.

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