Jamal Musiala ist derzeit in aller Munde. Nachdem der Offensivspieler des FC Bayern zweimal auf dem Platz zusammensackte, machte er öffentlich, dass er an einer Erkrankung leidet, die bei ihm zu so genannten Absencen führt.
Momentan wird die Medikation des Bayern-Stars angepasst, damit die Anfälle auf ein Minimum reduziert werden oder komplett verschwinden. Beim FCB gab man bekannt, dass man schon länger von den Problemen wisse und Musiala auch in der letzten Saison mit dieser Erkrankung spielte.
Damals kam es auch aufgrund einer passenden Medikation nicht zu Zwischenfällen. Da Musiala aber versuchen wollte, weniger Medikamente zu nehmen, war er kürzlich anfälliger, was auch zu den Vorfällen führte. Jetzt wird die Medikation wieder angepasst, ehe er wieder zum Kader gehören kann.
DFB-Team war über Musiala-Situation informiert
Im Sommer stand Musiala auch im Kader der deutschen Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft schon im Sechzehntelfinale ausschied.

Nun kam heraus, dass die Mitspieler beim DFB-Team über die Situation rund um Musiala aufgeklärt wurden. Das bestätigte Nadien Amiri gegenüber BILD: „Ich wusste es schon vorher, wir waren ja schon zusammen bei der WM. Für mich war es also nichts Neues.“ Im Gegensatz zu den Mitspielern wusste die Öffentlichkeit bis zum zweiten Zusammenbruch auf dem Platz nichts über die Probleme.
Wichtig ist, dass Musiala keine gesundheitlichen Risiken einging und auch nicht eingeht. Die Krankheit ist behandelbar, das Ziel ist es, die Anfälle komplett zu verhindern. Dafür ist aber bei der Wahl der Medikation ein wenig Feinfühligkeit notwendig. Medikamente haben zudem auch Nebenwirkungen, die den Spieler auch daran hindern können, die letzten ein, zwei Prozent seiner Leistungsfähigkeit abzurufen. Gerade das macht die Musiala-Situation noch einmal ein wenig komplizierter.

