Transfer-Vorgaben bei Bayern: Eberl stand früh unter Druck

Foto: FC Bayern

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

In diesem Sommer war beim FC Bayern immer wieder die Rede davon, dass die Bosse rund um Max Eberl sparen müssen. Einige Transfers konnten getätigt werden, aber der Spielraum war nicht unermesslich groß. Bayern war auch auf Einnahmen und Verkäufe angewiesen. 

Das sorgte dafür, dass der Sommer für Max Eberl nicht nur leicht war. Und nicht nur für Eberl, auch für andere im Verein, denn Vincent Kompany hätte neben Ismael Saibari und Nathaniel Brown aktuellen Berichten zufolge schon gerne noch einen dritten gestandenen Profi verpflichtet.


Zwar kam am Ende der junge Bara Sapoko Ndiaye, der vorher schon ausgeliehen war, eine weitere Ergänzung hatte man sich aber durchaus noch vorgestellt.

FC Bayern: Eberl wusste früh von Transfer-Druck

Aus einem Sport1-Bericht geht nun hervor, dass der Aufsichtsrat in diesem Sommer schon sehr früh an Sportvorstand Max Eberl herangetreten ist, um ihn über die Vorgaben zu informieren.

Max Eberl
Foto: IMAGO

Die mächtigen Bayern-Bosse machten klar, dass man in der Transferbilanz maximal ein Minus von 50 Millionen Euro akzeptieren werde. Deswegen wusste Eberl auch früh, dass es darum geht, Spieler möglichst teuer zu verkaufen. Das hat beim ein oder anderen Spieler ganz solide funktioniert, Noel Aseko wurde zum Beispiel abgegeben, auch für Alexander Nübel konnte Geld eingenommen werden.

Die Krux bei den Bayern: Einige Spieler hatten ein recht hohes Gehalt, wodurch das Gesamtpaket, das sich aus diesem Gehalt und den Bayern-Forderungen ergab, für manche Klubs zu hoch war. Deswegen mussten wie bei Joao Palhinha, der 15 statt der gewünschten 25 Millionen Euro einbrachte, Kompromisse eingegangen werden.

Bayern hat zuletzt viel in die Infrastruktur investiert. Um langfristig auch einmal in der Lage zu sein, größere Summen auszugeben, wenn es sein muss, wollen die Bayern vorbereitet sein. Geld soll hereinkommen, zumal in diesem Sommer auch die zusätzlichen Millionen einer lukrativen Klub-WM fehlen. Deswegen verkaufte man auch junge Spieler, so zum Beispiel Maurice Krattenmacher. Die wirtschaftliche Balance sorgt allerdings auch dafür, dass es Bayern gelingt, auch Diskussionen wie die rund um einen Abgang von Michael Olise im Keim zu ersticken.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel