Kane-Zukunft wird klarer: Karriereplan spielt Bayern in die Karten

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Die Vertragsverlängerung von Harry Kane beim FC Bayern gilt seit geraumer Zeit als wahrscheinlich. Beide Seiten betonen öffentlich immer wieder, wie wohl sie sich miteinander fühlen. Dennoch fehlt weiterhin die Unterschrift unter einem neuen Arbeitspapier. Nun wird immer deutlicher, wie der 33-Jährige die letzten Jahre seiner Karriere plant – und welche Rolle der Rekordmeister dabei spielen soll.

Kanes aktueller Vertrag läuft noch bis 2027. Dass bislang keine Verlängerung verkündet wurde, sorgt bei den Bayern-Bossen offenbar nicht für Unruhe. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen machte am Sonntag im Doppelpass deutlich, dass schlicht kein Zeitdruck besteht.


„Wenn man keinen Stress hat, dann macht man das eine Woche später. Und im Sommer haben wir das nicht gemacht, weil er (Kane; d. Red.) wollte sich auf die WM konzentrieren wollte“, erklärte Dreesen.

Ganz geklärt sind die Details des neuen Vertrags allerdings bisher nicht. Auf die Frage, ob beispielsweise die Laufzeit noch Gegenstand der Verhandlungen sei, antwortete Dreesen: „Das ist eine von den Kleinigkeiten, über die ich hier nicht spreche.“

Genau dieser Punkt ist angesichts von Kanes Alter durchaus relevant. Der Torjäger ist mittlerweile 33 Jahre alt. Auch wenn er derzeit auf einem herausragenden Niveau spielt, müssen die Münchner bei einem langfristigen Vertrag berücksichtigen, wie sich seine Leistungen in den kommenden Jahren entwickeln.

Kane will den richtigen Zeitpunkt selbst erkennen

Nach Informationen von SPORT1 soll aus dem Umfeld des Engländers allerdings zu hören sein, dass Kane selbst rechtzeitig erkennen würde, wenn er den hohen sportlichen Anforderungen des FC Bayern nicht mehr gerecht werden kann.

Für die Verantwortlichen könnte das die Frage nach der exakten Vertragsdauer etwas entspannter machen. Kane scheint demnach nicht darauf aus zu sein, seine Karriere in München unabhängig von seiner sportlichen Leistungsfähigkeit möglichst lange fortzusetzen.

Auch Stefan Effenberg hätte keinerlei Bedenken, dem Angreifer einen langfristigen Vertrag anzubieten. „Alter darf kein Argument sein, wenn du diese Qualität hast“, erklärte der SPORT1-Experte.

Dass Kane ohnehin noch mehrere Jahre im Profifußball plant, hatte zuletzt auch Dreesen angedeutet. Dabei bezog der Bayern-Boss ausdrücklich die Familie des Torjägers mit ein.

„Sowohl Harry als auch Vater und Bruder planen eigentlich länger als drei Jahre. Von daher: Die haben eine längere Karriere vor“, sagte Dreesen.

Kane selbst hatte nach dem Bundesliga-Spiel gegen Stuttgart ebenfalls deutlich gemacht, dass er seinen nächsten Vertrag nicht zwangsläufig als letzten seiner Karriere betrachtet. Die Gespräche mit Bayern laufen und sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

Nach Bayern könnte die MLS locken

Harry Kane
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Gleichzeitig zeichnet sich offenbar bereits ab, wie Kanes Karriere nach seiner Zeit in München weitergehen könnte. Nach Informationen von SPORT1 ist eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern fest in seinen langfristigen Überlegungen eingeplant.

Anschließend könnte es den Engländer eher in die nordamerikanische MLS als nach Saudi-Arabien ziehen. Ein konkreter Wechsel steht derzeit zwar nicht zur Debatte, die USA sollen perspektivisch aber gut zu Kanes Vorstellungen passen.

Der 33-Jährige gilt als großer Fan von Florida und den nahegelegenen Bahamas, wo er seit vielen Jahren seinen Urlaub verbringt. Ein Wechsel in die USA im späteren Verlauf seiner Karriere wäre daher durchaus vorstellbar.

Für Bayern ist zunächst aber vor allem entscheidend, dass München weiterhin ein zentraler Bestandteil von Kanes Plan ist. Der Torjäger möchte offenbar noch mehrere Jahre auf höchstem europäischen Niveau um die größten Titel spielen.

Die entscheidenden Details des neuen Vertrags müssen zwar noch geklärt werden, grundsätzlich verfolgen Klub und Spieler aber weiterhin dasselbe Ziel. Vieles deutet darauf hin, dass Kane zunächst seine Erfolgsgeschichte beim FC Bayern fortsetzen will – ehe ihn der letzte große Abschnitt seiner Karriere möglicherweise über den Atlantik führt.

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