„Großer Vorteil“: Ter Stegen erklärt Urbigs perfekte Bayern-Situation

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Jonas Urbig gilt beim FC Bayern als Torhüter der Zukunft. Der 23-Jährige soll perspektivisch die Nachfolge von Manuel Neuer antreten und kann bis dahin von einem der erfolgreichsten Keeper der Fußballgeschichte lernen. Genau darin sieht auch Marc-André ter Stegen einen großen Vorteil.

Vor dem Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande sprach ter Stegen auf der Abschluss-Pressekonferenz über die Torhütersituation beim DFB. Dabei fand der Nationalkeeper lobende Worte für Urbig und dessen Entwicklung in München.


„Wie alt ist Jonas, 23, 24? Auch ein toller Torwart, der sich noch nicht komplett zu eins dann auch bei Bayern durchgesetzt“, sagte ter Stegen zunächst, korrigierte seine Formulierung aber unmittelbar.

Ter Stegen schwärmt von Neuer

Dass Urbig beim Rekordmeister bislang nicht dauerhaft die Nummer eins ist, sieht ter Stegen keineswegs als Makel. Vielmehr verweist er auf die besondere Konkurrenzsituation mit Neuer.

„Nicht das richtige Wort, weil Manu halt immer schon die Nummer eins dort war. Und ich glaube, dass sie jetzt ein gutes Tandem entwickelt haben und er sich quasi an ihm orientieren kann“, erklärte der 34-Jährige.

Für Urbigs weitere Entwicklung könnte die Zusammenarbeit mit Neuer nach Ansicht ter Stegens kaum wertvoller sein. „Ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig für ihn. Und ja, besser lernen als neben Manu ist, glaube ich, sehr, sehr schwierig.“

Urbig war Anfang 2025 vom 1. FC Köln nach München gewechselt und wurde beim deutschen Rekordmeister gezielt als Perspektivspieler für das Tor verpflichtet. Aktuell führt allerdings weiterhin kein Weg an Neuer vorbei.

„Er ist in einer tollen Situation“

Jonas Urbig, Manuel Neuer
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Ter Stegen sieht gerade darin einen Vorteil für den jungen Bayern-Keeper. Urbig könne sich weiterentwickeln, ohne bereits dauerhaft die komplette Verantwortung tragen zu müssen.

„Dementsprechend ist er in einer tollen Situation und hat noch nicht den maximalen Druck, kann sich aber gut entwickeln“, betonte der Nationaltorhüter.

Auch beim DFB spielt Urbig inzwischen eine immer größere Rolle. Jürgen Klopp nominierte den Bayern-Profi für seinen XXL-Kader zum Start in die Nations League. Zuletzt hatte die BILD berichtet, dass Urbig in der internen Torwart-Hierarchie bereits hinter ter Stegen und vor Alexander Nübel eingeordnet werde.

Ter Stegen selbst blickt angesichts der vorhandenen Auswahl optimistisch auf die kommenden Jahre. „Ich glaube, wir sind für die nächsten Jahre sehr, sehr gut aufgestellt“, erklärte er.

Für Urbig dürfte die aktuelle Konstellation damit tatsächlich eine besondere Chance darstellen: Beim FC Bayern kann er täglich von Neuer lernen und sich gleichzeitig beim DFB für eine größere Rolle in der Zukunft empfehlen.

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