
Bayern-Aus beschlossen! Eberl-Vertrauter muss den Klub verlassen
Beim FC Bayern steht offenbar die nächste personelle Veränderung an. Der deutsche Rekordmeister wird die Zusammenarbeit mit Chefscout Nils Schmadtke wohl vorzeitig beenden. Obwohl sein Vertrag ursprünglich noch bis zum Sommer 2027 läuft, soll die Trennung bereits bis zum Ende des laufenden Jahres vollzogen werden.
Wie die Abendzeitung München berichtet, hat sich der Klub dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Schmadtke zu beenden. Der 40-Jährige gilt als enger Vertrauter von Sportvorstand Max Eberl. Intern soll es allerdings schon seit längerer Zeit Kritik an seiner Arbeit gegeben haben. Die Verantwortlichen haben sich demnach nun darauf verständigt, die Zusammenarbeit nicht wie ursprünglich geplant fortzusetzen.
Die Entscheidung kommt durchaus überraschend, schließlich war Schmadtke erst im Sommer 2023 zum FC Bayern gewechselt. Damals übernahm er die Position des Chefscouts und sollte dabei helfen, den Kader der Münchner durch gezielte Spielersuche weiterzuentwickeln. Seine Verbindung zu Eberl reicht zudem bis zu früheren gemeinsamen Stationen zurück.
Bayern sucht bereits nach einem Nachfolger
Mit dem bevorstehenden Abschied wird auch die Suche nach einer neuen Lösung für den Scouting-Bereich notwendig. Sportdirektor Christoph Freund und Jochen Sauer sollen gemeinsam mit der Suche nach einem Nachfolger betraut sein.
Dabei könnte ein international erfahrener Kandidat in den Fokus rücken. Als möglicher Name wird Christopher Vivell gehandelt. Der 38-Jährige ist derzeit als Head of Scouting bei Manchester United tätig.
Zuvor sammelte er unter anderem bei RB Leipzig und Red Bull Salzburg Erfahrungen im internationalen Fußballgeschäft. Eine konkrete Kontaktaufnahme oder fortgeschrittene Gespräche mit dem Engländer sind bislang allerdings nicht bekannt.
Neuer Kurs im Scouting?

Die Personalie ist auch deshalb interessant, weil Schmadtke als enger Vertrauter von Eberl galt. Dass die Zusammenarbeit nun trotz dieser Verbindung vorzeitig beendet werden soll, deutet darauf hin, dass die interne Kritik offenbar erhebliches Gewicht hatte. Welche konkreten Gründe letztlich ausschlaggebend waren, ist bislang nicht näher bekannt.
Für Freund und Sauer beginnt damit eine wichtige Aufgabe. Der neue Chefscout soll künftig eine zentrale Rolle bei der Identifikation möglicher Verstärkungen spielen und die sportliche Führung bei der Kaderplanung unterstützen. Mit Vivell wird bereits ein möglicher Kandidat gehandelt. Ob der Bayern-Favorit tatsächlich aus Manchester nach München wechseln könnte, bleibt jedoch abzuwarten.
