Tom Bischof hat sich beim FC Bayern nicht nur eine neue Trikotnummer gesichert, sondern auch einen ungewöhnlichen Werbepartner. Der 21-Jährige wirbt jetzt für das Kartenspiel Uno – und verbindet damit ein Faible, das er längst öffentlich zelebriert hat.
Auf Instagram präsentierte der Mittelfeldspieler seinen neuen Sponsor. Ausgerechnet das bunte Kartenspiel wird damit zum Werbethema für den Youngster des deutschen Rekordmeisters. Der Deal passt zur Geschichte: Bischof zockt privat gern Uno und ließ das zuletzt sogar auf dem Rasen durchblicken.
Auch die Zahl acht spielte beim neuen Partner eine Rolle – jene Nummer, die Bischof jüngst beim FC Bayern übernommen hat. Zuvor lief der Mittelfeldmann mit der 20 auf, nun trägt er die 8 auf dem Rücken. Den Wechsel erklärte Bischof der BILD so: „Als Kind träumt man natürlich von der Zehn. Die wollte ich früher auch immer haben. Jetzt bin ich ein wenig weiter nach hinten gerückt und spiele eher auf der Sechs, da passt die Acht ganz gut.“
Ärger im Team gab es beim Tausch keinen, wie der 21-Jährige ausdrücklich betonte. Er habe erst abgewartet, ob Kollege Aleksandar Pavlovic die Nummer selbst wolle: „Ich habe erst einmal abgewartet, was Aleks Pavlović macht. Er ist länger hier, ein guter Freund von mir und ich schätze ihn sehr. Ich habe mit ihm gesprochen und gewartet, ob er die Acht nehmen möchte. Aber Pavlo bleibt bei seiner Nummer und so kam es dann dazu, dass ich die Acht übernommen habe. Darüber bin ich sehr glücklich. Ich habe nachgefragt und mir wurde relativ früh das Vertrauen gezeigt, dass ich sie haben darf.“
Vom Kabinen-Kult zum Torjubel
An der Säbener Straße ist Uno längst mehr als ein Zeitvertreib. Besonders das Trio um Pavlovic, Bischof und Lennart Karl greift gerne zu den Karten. Die DAZN-Journalistin Lisa Tellers postete im März ein Foto der drei bei einer Uno-Runde im Münchner Lokal „Wagners Juicery“. Auch bei der WM sollen die DFB-Stars viel gespielt haben.
Der Spaß landete sogar auf dem Platz. Beim Champions-League-Rückspiel gegen Bergamo (4:1) am 19. März feierten Karl und Bischof nach Karls Treffer mit einem gemeinsamen Uno-Jubel: Beide taten so, als würden sie imaginär Karten aufdecken.
Wer der beste Uno-Spieler im Team ist, sorgt derweil für kleine Frotzeleien. Vor dem Bergamo-Spiel gab sich Bischof selbstbewusst: „Im Uno bin ich ganz klar der Beste! Da lass‘ ich nicht mit mir sprechen.“ Pavlovic sah das anders – und rief ihm in der Kantine hörbar zu: „Warum sagst Du, dass Du beim Uno der Beste bist?“
Mit dem neuen Werbedeal wird Bischofs Leidenschaft nun auch außerhalb der Kabine sichtbar. Der Youngster verbindet sein Hobby mit einem Sponsor – und das passend zur neuen Nummer auf seinem Rücken.

