Der FC Bayern München war in diesem Sommer schon durchaus fleißig. Zwei Neuzugänge wurden schon verpflichtet, Konrad Laimer verlängerte am Montag seinen Vertrag. Max Eberl macht seine Hausaufgaben. Auch aufgrund einer Boss-Ansage.
Es gibt verschiedene Beweggründe für den Sportvorstand des FC Bayern, in diesem Sommer sehr zeitnah die Basisarbeit zu erledigen. Die frühzeitig fixierten Transfers von Nathaniel Brown und Ismael Saibari sind definitiv als Coups zu werten.
Vor allem, weil beide bei der WM auf sich aufmerksam machen konnten, der FCB der möglichen Konkurrenz aber schon einen Schritt voraus war.
Für Eberl selbst waren es wichtige Transfers, denn schließlich ist dieser Sommer mitentscheidend, wenn es um seine Zukunft geht. Noch immer gibt es Kritiker innerhalb des Klubs, die überzeugt werden müssen.
Eberl: Neue Transferstrategie auch dank Hoeneß
Dass zusätzlich auch noch die Vertragsverlängerung von Konrad Laimer gelang, ist ein weiterer positiver Aspekt. Zudem wurden schon Einnahmen generiert, zum Beispiel durch die Verkäufe von Alexander Nübel oder Noel Aseko.

Weitere Verkäufe stehen noch auf dem Plan. Joao Palhinha, Sacha Boey oder Bryan Zaragoza sollen den Rekordmeister noch verlassen. Der ganz große Druck ist aber für den Moment erst einmal weg, weil sehr früh sehr gut vorgearbeitet wurde.
Es gibt also durchaus eine neue Transferstrategie bei den Bayern. Laut der BILD gibt Eberl Vollgas, um die Bosse zu überzeugen. Das hat auch mit einer Aussage von Uli Hoeneß, dem Bayern-Ehrenpräsidenten, zu tun.
Angefangen hat alles mit dem geplatzten Last-Minute-Deal von Joao Palhinha vor drei Jahren, als Eberl noch gar nicht im Amt war.
Klub-Patron Hoeneß hatte kurz darauf in der Sueddeutschen gesagt: „Von Ausnahmefällen abgesehen, sollten wir in Zukunft am letzten Transfertag nicht mehr mitten im Geschehen sein. Früher haben wir über diesen Deadline Day gelacht.“ Er forderte, dass Transfers im Idealfall zum Trainingsstart durch sind.

