Überraschende Aussagen: Hat Eberl seinen Bayern-Job schon gerettet?

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Max Eberl kämpft beim FC Bayern um eine Zukunft über 2027 hinaus. Jetzt meldet sich ein früherer Münchner Top-Funktionär zu Wort – und liefert überraschend klare Argumente für eine Verlängerung des Sportvorstands.

Rund um die Säbener Straße wird seit Monaten diskutiert, ob die Zusammenarbeit mit Eberl über seinen aktuellen Vertrag hinaus fortgesetzt wird. Der Kontrakt des Sportvorstands läuft im Sommer 2027 aus. Ausgerechnet ein alter Bekannter aus München sieht die Sache nun betont positiv.


Michael Reschke, von 2014 bis 2017 Technischer Direktor beim FC Bayern, stellte sich im Interview mit der tz hinter den 52-Jährigen. Zwar werde der Aufsichtsrat die Frage nach einer Verlängerung „seriös beantworten“, wie der 68-Jährige einräumte. Für ihn fällt die Bilanz dennoch klar aus: „Aber die Summe der sehr guten Entscheidungen spricht für Max und eine Verlängerung.“

Von Hoeneß‘ Zweifeln zum guten Zeugnis

Aus dem Verein selbst klang das zuletzt noch verhaltener. Ehrenpräsident Uli Hoeneß taxierte die Chancen im Mai im Spiegel-Spitzengespräch öffentlich auf „60 zu 40 für eine Verlängerung“ – schob aber hinterher: „Da sind noch Zweifel.“

Seitdem hat Eberl offenbar Boden gutgemacht. Wie Sport BILD Anfang Juli berichtete, würde der Aufsichtsrat dem Kaderplaner mittlerweile ein „gutes Zeugnis“ ausstellen. Auf ein neues Arbeitspapier darf er sich demnach berechtigte Hoffnungen machen.


 

Für den Rückenwind sorgen vor allem die Personalentscheidungen dieses Sommers. Mit Linksverteidiger Nathaniel Brown und Offensivmann Ismael Saibari verpflichtete Eberl zwei Neuzugänge. Auf der Gegenseite brachten die Verkäufe von Noel Aseko (Eintracht Frankfurt), Daniel Peretz (FC Southampton), Alexander Nübel (Besiktas), Jonah Kusi-Asare (FC Fulham), Lovro Zvonarek (Estrela Amadora) und Jonathan Asp Jensen (Deportivo La Coruna) wichtige Einnahmen.

Geschlossen sind längst nicht alle Baustellen. Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza sollen den FC Bayern ebenfalls noch verlassen, doch passende Abnehmer sind schwer zu finden.

Auch dazu äußerte sich Reschke: „Man muss hoffen, dass Spieler bei ihren Leihvarianten überzeugen und man dadurch den wirtschaftlichen Schaden reduziert, weil sie Begehrlichkeiten wecken. Aber das ist kein Wunschkonzert und im Transferbereich werden immer Fehler passieren.“

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