Der FC Bayern arbeitet weiterhin daran, seinen Kader zu verkleinern. Einer der Verkaufskandidaten ist Sacha Boey, der in den sportlichen Planungen von Vincent Kompany keine Rolle mehr spielt. Nun ist jedoch ein möglicher Wechsel zu seinem Ex-Klub Galatasaray offenbar gescheitert – und das aus einem ungewöhnlichen Grund.
Zuletzt galt Galatasaray als aussichtsreicher Kandidat für eine Rückholaktion des französischen Rechtsverteidigers. Nach Informationen des BILD-Podcasts Bayern Insider waren die Istanbuler sogar bereit, zwischen zehn und 15 Millionen Euro für Boey zu bezahlen.
Der Transfer kam letztlich jedoch nicht zustande. Der Grund liegt dem Bericht zufolge nicht in den finanziellen Vorstellungen der Vereine, sondern in den Kaderbestimmungen der türkischen Süper Lig.
Galatasaray soll aktuell nur noch einen freien Platz für einen ausländischen Spieler zur Verfügung haben. Diesen möchte der türkische Meister allerdings für eine andere Position nutzen. Aus diesem Grund entschieden sich die Verantwortlichen gegen eine Verpflichtung des 24-Jährigen.
Für den FC Bayern ist das ein weiterer Rückschlag bei den Bemühungen, den Kader weiter zu verschlanken. Boey zählt neben João Palhinha und Bryan Zaragoza zu den Spielern, für die die Münchner in diesem Sommer einen Abnehmer suchen.
Bayern muss weiter auf Interessenten hoffen

Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt öffentlich bestätigt, dass Boey keine sportliche Perspektive mehr beim Rekordmeister besitzt. Entsprechend sind die Bayern weiterhin offen für Angebote.
Mit dem geplatzten Galatasaray-Wechsel fällt jedoch einer der naheliegendsten Interessenten weg. Der Franzose spielte bereits zwischen 2021 und 2024 für den türkischen Spitzenklub und entwickelte sich dort zu einem der besten Rechtsverteidiger der Liga, ehe ihn der FC Bayern verpflichtete.
Ob sich ein neuer, zahlungswilliger Interessent findet, bleibt offen. Für die Münchner wird die Zeit zunehmend zum Faktor. Schließlich sollen durch Spielerverkäufe nicht nur Gehaltskosten eingespart, sondern auch finanzielle Mittel für weitere Kadermaßnahmen geschaffen werden.
Nach aktuellem Stand muss der FC Bayern seine Suche nach einem Abnehmer für Sacha Boey jedoch fortsetzen.

