Der FC Bayern hat seine Transferplanungen auf der Zugangsseite eigentlich abgeschlossen. Dennoch bringt Lothar Matthäus einen weiteren Namen ins Spiel. Der Rekordnationalspieler hält DFB-Verteidiger Yann-Aurel Bisseck für einen spannenden Kandidaten – allerdings nur, falls sich in der Münchner Defensive personell noch etwas verändert.
Mit Jonathan Tah, Dayot Upamecano, Minjae Kim und Hiroki Ito sind die Bayern im Abwehrzentrum aktuell gut besetzt. Sollte sich daran bis zum Ende der Transferperiode jedoch etwas ändern, sieht Matthäus Handlungsbedarf.
In seiner Sky-Kolumne nannte der 64-Jährige den Innenverteidiger von Inter Mailand als möglichen Kandidaten für den Rekordmeister.
„Yann-Aurel Bisseck zum Beispiel hat gerade seinen Vertrag bei Inter verlängert. Ich finde, er wäre ein ganz interessanter Spieler vom Anforderungsprofil“, erklärte Matthäus.
Nach Ansicht des ehemaligen Bayern-Profis würde der 25-Jährige mit seiner Physis und seinem Profil gut zum Rekordmeister passen. Voraussetzung wäre allerdings, dass mit Minjae Kim und/oder Hiroki Ito noch Innenverteidiger den Verein verlassen.
Bayern hatte sich bereits erkundigt

Dass der Name Bisseck an der Säbener Straße kein Unbekannter ist, wurde bereits vor einigen Wochen bekannt. Laut der BILD haben sich die Bayern bereits im Mai nach den Rahmenbedingungen eines möglichen Transfers erkundigt.
Demnach signalisierte Inter Mailand grundsätzlich Gesprächsbereitschaft – allerdings erst ab einer Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro.
Inzwischen dürfte ein Transfer sogar noch schwieriger geworden sein. Erst vor wenigen Tagen verlängerte Bisseck seinen Vertrag beim italienischen Double-Sieger bis 2031. Inter bezeichnete den deutschen Nationalspieler in der offiziellen Mitteilung als „überragende Figur in der Abwehr“ und hob insbesondere seine körperliche Präsenz hervor.
Aktuell deutet beim FC Bayern allerdings wenig auf einen neuen Innenverteidiger hin. Max Eberl hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass auf der Zugangsseite vorerst keine weiteren Verpflichtungen geplant seien. Sollte es in den kommenden Wochen jedoch noch Abgänge in der Defensive geben, könnte das Thema erneut an Dynamik gewinnen.

