Happy End bei Zaragoza? Bayern-Flop wird doch noch zum Millionen-Geschäft

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Bryan Zaragoza und der FC Bayern – sportlich wurde diese Verbindung nie zu einer Erfolgsgeschichte. Der Spanier konnte sich nach seinem Wechsel nach München nicht durchsetzen und wurde seitdem mehrfach verliehen. Finanziell könnte das Kapitel für den deutschen Rekordmeister allerdings deutlich glimpflicher enden als zunächst gedacht.

Im Winter 2024 holten die Bayern Zaragoza vom FC Granada an die Säbener Straße. Rund 17 Millionen Euro investierten die Münchner damals in den Offensivspieler. Der erhoffte Durchbruch blieb jedoch aus.


Stattdessen begann für Zaragoza eine regelrechte Leih-Odyssee. Nach seinem Bayern-Engagement ging es zunächst zu CA Osasuna. Später folgten Celta Vigo und die AS Rom, ehe der 24-Jährige in diesem Sommer erneut nach Spanien verliehen wurde. Bei Espanyol Barcelona soll Zaragoza nun endlich wieder mehr Stabilität finden.

Für die Bayern hatten die zahlreichen Leihgeschäfte zumindest einen finanziellen Vorteil.

Bayern kassierte bereits Millionen mit Zaragoza

Allein durch die vergangenen Leihen konnte der Rekordmeister bereits einen beträchtlichen Teil seiner ursprünglichen Investition wieder einspielen. Celta Vigo zahlte laut der BILD rund zwei Millionen Euro für Zaragoza. Von der AS Rom kamen für die anschließende Leihe weitere vier Millionen Euro hinzu.

Damit haben die Münchner bereits sechs Millionen Euro an Leihgebühren eingenommen. Entscheidend für die endgültige finanzielle Bilanz könnte nun Zaragoza selbst beziehungsweise seine Entwicklung bei Espanyol werden.

Die Spanier haben sich im Rahmen der aktuellen Leihe offenbar eine Kaufoption in Höhe von 8,5 Millionen Euro gesichert. Sollte Espanyol diese aktivieren, würden weitere Millionen nach München fließen. Besonders interessant: Dem Vernehmen nach verwandelt sich die Kaufoption in eine Kaufpflicht, sollte Zaragoza eine bestimmte Anzahl an Spielen absolvieren.

Zusammen mit den bisherigen Leihgebühren käme Bayern damit auf Einnahmen von insgesamt 14,5 Millionen Euro. Gemessen an der ursprünglichen Ablöse von rund 17 Millionen Euro würde der Rekordmeister somit einen Großteil seiner Investition wieder hereinholen.

Nur 2,5 Millionen Euro Differenz zur ursprünglichen Ablöse

Bryan Zaragoza
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Rein auf die genannten Transfer- und Leihsummen bezogen würde die Differenz damit lediglich noch 2,5 Millionen Euro betragen. Angesichts der sportlichen Entwicklung Zaragozas wäre das für die Bayern ein durchaus versöhnliches Ergebnis.

Denn sportlich erfüllte sich der Transfer bislang überhaupt nicht. Zaragoza gelang es in München nie, sich dauerhaft für eine wichtige Rolle zu empfehlen. Inzwischen spielt der Offensivspieler auch in den Planungen von Vincent Kompany keine Rolle mehr.

Umso wichtiger wäre es aus Sicht des Rekordmeisters, das Kapitel zumindest wirtschaftlich ordentlich abzuschließen.

Für Zaragoza selbst könnte ein dauerhafter Verbleib in Barcelona ebenfalls die gewünschte Lösung sein. Erst kürzlich betonte der Spanier, dass er nach den vielen Vereinswechseln endlich Stabilität benötige und sich in Spanien besonders wohlfühle.

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