Last-Minute-Abgang? Bayern verhandelt mit Saudi-Klubs

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Eigentlich deutete beim FC Bayern zuletzt vieles auf einen Verbleib von Sacha Boey hin. Nun könnte es jedoch doch noch zu einem späten Abschied kommen. Nach neuen Informationen verhandeln die Münchner mit Klubs aus Saudi-Arabien über einen Transfer des Rechtsverteidigers.

Sacha Boey könnte den FC Bayern doch noch verlassen. Obwohl die Transferfenster in den europäischen Top-Ligen bereits geschlossen sind, ist ein Wechsel weiterhin möglich.


Das wäre eine überraschende Wende. Noch am Freitag hatte Sportdirektor Christoph Freund erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Verbleib des Franzosen inzwischen höher sei. Hintergrund: Für Boey hatte sich nach dem geplatzten Wechsel zu Everton und dem geschlossenen Transferfenster in der Türkei kaum noch eine Option ergeben.

Doch der Transfermarkt ist noch nicht überall geschlossen. In Saudi-Arabien können Klubs weiterhin Spieler verpflichten. Laut Christian Falk befindet sich Bayern deshalb aktuell in Gesprächen mit Vereinen aus der Saudi Pro League, um einen Abnehmer für Boey zu finden. Das dortige Transferfenster ist noch bis Sonntag geöffnet.

Saudi-Arabien als letzte Chance?

Boey soll einem Wechsel nach Saudi-Arabien grundsätzlich offen gegenüberstehen. Der 25-Jährige steht in München noch bis 2028 unter Vertrag. Ein Transfer wäre für Bayern damit weiterhin möglich, obwohl die großen europäischen Märkte bereits geschlossen sind.

Noch am Freitag hatte die Situation deutlich anders ausgesehen. „Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt höher, dass er hier bleibt. Er hat sich immer einwandfrei verhalten. Es war ein anderer Plan, aber so ist es im Fußball“, sagte Freund über Boey auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Schalke 04.

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Gleichzeitig stellte der Sportdirektor klar: „Wenn alle Märkte geschlossen sind und er hier bleibt, wird er ein Spieler unseres Kaders bleiben.“

Auch die Kaderplanung sprach zuletzt für einen Verbleib. Boey hat das Mannschaftstraining wieder aufgenommen und wurde zudem für die Champions League auf der A-Liste gemeldet.

Nun könnte sich die Situation allerdings erneut verändern. Bayern hat offenbar noch einen letzten Anlauf gestartet, um Boey abzugeben. Saudi-Arabien könnte damit zur letzten Chance für die Münchner werden, den eigentlich eingeplanten Verkauf des Franzosen doch noch zu realisieren.

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