Neue Kampfansage an Kane! Yamal legt im Ballon-d’Or-Rennen nach

Sebastian Mittag
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Lamine Yamal geht im Rennen um den Ballon d’Or erneut in die Offensive. Der 19-Jährige sieht sich schon länger auf Sieger-Niveau – und macht eine Ansage.

Lamine Yamal hält sich im Kampf um den Ballon d’Or weiterhin nicht zurück. Während Bayern-Star Harry Kane zuletzt bewusst auf einen persönlichen Wahlkampf verzichtete, wirbt der 19-Jährige offensiv für sich selbst. Nun hat der Barcelona-Star seine Ambitionen noch einmal deutlich unterstrichen.


Im Gespräch mit dem britischen Guardian machte Yamal klar, dass er seine Leistungen nicht erst seit dieser Saison für Ballon-d’Or-würdig hält. „Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich erst seit diesem Jahr auf dem Niveau bin, um den Ballon d’Or zu gewinnen … sondern schon seit längerer Zeit.“

Der spanische Nationalspieler hat dabei offenbar das Gefühl, dass ausgerechnet sein junges Alter bei der Abstimmung gegen ihn arbeiten könnte. „Das weiß jeder, und alle wissen, dass ich ein Spieler bin, der den Unterschied ausmacht. Ich glaube, manche denken: Lamine ist 19 … er wird den Ballon d’Or eines Tages gewinnen, also geben wir ihn lieber jemand anderem.“

Yamal kündigt an: „Ich muss einfach“

Yamal glaubt jedoch, dass er irgendwann keine Zweifel mehr an seiner Wahl zulassen wird: „Ich muss einfach gewinnen, gewinnen und gewinnen, und es wird ein Moment kommen, in dem es keine Diskussion mehr gibt. Es wird Leute geben, die es lieben, und andere, die sagen: ‚Er ist so nervig‘ und das ist normal.“

Die Aussagen passen zu Yamals offensiver Kommunikation rund um die prestigeträchtige Auszeichnung. Bereits zuletzt hatte der Barça-Star erklärt, dass der Ballon d’Or seiner Ansicht nach an den besten Spieler der Welt gehen sollte – und nicht automatisch an denjenigen mit den meisten Toren oder Titeln.

Besonders seine damalige Aussage über einen Spieler mit 80 Treffern sorgte in München für Aufmerksamkeit. Yamal nannte Kane zwar nicht namentlich, seine Worte wurden aufgrund der außergewöhnlichen Torquote des Bayern-Stürmers jedoch auch als mögliche Spitze gegen den Engländer interpretiert.

Harry Kane
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Kane verfolgt dagegen einen anderen Kurs. Der 33-Jährige betonte zuletzt, dass jeder Kandidat selbst entscheiden müsse, wie offensiv er für sich werbe. Er selbst möchte seine Argumente vor allem auf dem Platz liefern. Auch beim FC Bayern wurde diese Herangehensweise zuletzt hervorgehoben.

Damit prallen im Ballon-d’Or-Rennen zwei völlig unterschiedliche Strategien aufeinander. Yamal formuliert seinen Anspruch auf die Auszeichnung inzwischen unmissverständlich. Kane hält sich mit Eigenwerbung zurück – und setzt stattdessen darauf, dass seine Leistungen für ihn sprechen.

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