„Absolut absurd!“: Bayern-Boss rechnet mit Kimmich-Kritikern ab

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Die Diskussionen um Joshua Kimmich reißen nicht ab. Nach den jüngsten Auftritten der deutschen Nationalmannschaft war der Mittelfeldspieler des FC Bayern verstärkt in die Kritik geraten. Einige Experten stellten sogar seinen Stammplatz im DFB-Team infrage. Für Bayern-Sportvorstand Max Eberl ist diese Debatte allerdings vollkommen unverständlich.

Auslöser der Diskussionen waren vor allem die jüngsten Nations-League-Spiele unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Während Kimmich nicht immer überzeugen konnte, präsentierte sich das deutsche Mittelfeld mit Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic zeitweise deutlich dynamischer.


In der Folge wurde darüber diskutiert, ob Kimmich weiterhin einen garantierten Platz in der Startelf haben sollte. Besonders seine Spielweise stand dabei im Fokus. Kritiker warfen dem 31-Jährigen vor, das Tempo im Spielaufbau zu häufig zu verschleppen.

Nach dem 2:2 des FC Bayern beim FC Augsburg bezog nun auch Eberl deutlich Stellung.

Eberl: „Ich finde das absolut absurd“

Der Sportvorstand der Münchner zeigte sich regelrecht fassungslos über die Kritik am deutschen Nationalmannschaftskapitän.

„Ich habe gesehen, dass Joshuas Kimmichs Qualitäten infrage gestellt wurden. Ich finde das absolut absurd. Er ist ein Leader, der von vorne führt“, erklärte Eberl im Anschluss an das Bundesliga-Duell.

Für den 52-Jährigen steht außer Frage, welchen Stellenwert Kimmich sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft besitzt.

„Für mich ist Kimmich ein herausragender deutscher Nationalspieler. Wir sollten dankbar sein, einen Spieler wie ihn in unserem Team zu haben. Bischof ist ebenfalls ein herausragender Spieler, und ebenso Pavlović“, betonte der Bayern-Boss.

Damit machte Eberl gleichzeitig deutlich, dass er die starken Leistungen der beiden jüngeren Mittelfeldspieler keineswegs schmälern möchte. Vielmehr sieht er in der Konkurrenzsituation eine Stärke des deutschen Fußballs.

Auch Ballack stärkt Kimmich den Rücken

Max Eberl
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Unterstützung erhält Kimmich auch von Michael Ballack. Der frühere DFB-Kapitän hält die Diskussion um den Bayern-Profi ebenfalls für überzogen.

„Das ist mir etwas zu viel. Kimmich ist immer noch ein wichtiger Teil der Nationalmannschaft, er ist der Kapitän“, erklärte Ballack bei DAZN.

Der ehemalige Nationalspieler sieht den Ursprung der Debatte vor allem in den personellen Experimenten von Bundestrainer Klopp.

„Diese Diskussion existiert wirklich nur, weil Jürgen Klopp viele Spieler getestet hat und andere gut abgeschnitten haben. Er wird diese Diskussion durchstehen“, zeigte sich Ballack überzeugt.

Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hatte Kimmich zuletzt öffentlich verteidigt und auf dessen besondere Qualitäten verwiesen.

Beim FC Bayern selbst steht der Mittelfeldspieler ohnehin nicht zur Diskussion. Unter Vincent Kompany gehört Kimmich weiterhin zu den wichtigsten Führungsspielern und ist im zentralen Mittelfeld gesetzt.

Beim 2:2 gegen Augsburg zeigte der 31-Jährige eine solide Leistung. Dass sein Stammplatz bei den Münchnern ernsthaft gefährdet sein könnte, ist derzeit nicht erkennbar.

Mit Eberl, Ballack und Matthäus haben sich nun gleich mehrere prominente Stimmen hinter Kimmich gestellt. Die Botschaft ist eindeutig: Trotz der aufkommenden Konkurrenz bleibt der Bayern-Star für Verein und Nationalmannschaft ein wichtiger Leistungsträger.

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