Bundesliga

Hansi Flick vor dem letzten Hinrundenspiel gegen Wolfsburg: „Wir wollen unseren Fans nochmal 90 tolle Minuten zeigen“

Hansi Flick
Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Der FC Bayern empfängt morgen Nachmittag den VfL Wolfsburg in der heimischen Allianz Arena. Das Duell gegen die Wölfe ist zugleich das letzte Spiel in der Bundesliga Hinrunde. FCB-Coach Hansi Flick äußerte sich auf der Abschluss-PK vor dem Spiel über die aktuelle Lage beim deutschen Rekordmeister und zur personelle Situation vor der Partie gegen Wolfsburg.



Unter der Woche mühte sich der FC Bayern zu einem glücklichen 3:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg. Erst in der Nachspielzeit gelang der Flick-Elf der entscheidende Doppelschlag. Im letzten Spiel des Jahres möchten sich die Münchner mit einer besseren Leistung von den eigenen Fans in die Winterpause verabschieden.

Hansi Flick äußerte sich auf der Abschluss-PK wie folgt zu seinen Erwartungen: „Wir wollen das letzte Spiel das Jahres gewinnen und unseren Fans nochmal 90 tolle Minuten zeigen – mit der Intensität und Spielfreude, die wir haben, seit ich dabei bin.“

In Sachen Personal äußerte sich der 54-jährige zum angeschlagenen David Alaba, der gegen die Wölfe mit von der Partie sein wird: „Bei David war es so, dass er in Freiburg einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat. Heute war er individuell am Laufen, er ist aber nicht fraglich.“ Leon Goretzka und Corentin Tolisso fallen laut Flick weiterhin mit muskulären Problemen aus. Auch Thiago fehlt gesperrt: „Thiago fällt mit einer Gelbsperre aus. Dazu kommt leider kein weiterer Profispieler. Das heißt: Wir haben elf gesunde Profispieler plus unsere Nachwuchsspieler. Fiete Arp ist noch nicht so weit und Goretzka und Tolisso fallen weiter aus.“

Flick fordert mehr defensive Stabilität: „Wir müssen mehr dran sein“

In Freiburg präsentierte sich der FC Bayern in der zweiten Hälfte zu anfällig in der Defensive. Gegen Wolfsburg möchte man sich allem defensiv deutlich kompakter und aggressiver auftreten: „Wenn Tore fallen, ist es so, dass der Letzte, der dabei steht, verantwortlich gemacht wird. Die Fehler entstehen aber meistens weiter vorne. Jeder einzelne Spieler ist in der Defensive gefordert, muss die Räume besetzen. Das ist elementar. In der Defensive musst du robust sein, zweikampfstark sein, du musst alles verkörpern.“

Auch wenn er personell bei weitem nicht aus dem Vollen schöpfen kann, wollte sich Flick in Sachen Startaufstellung nicht in die Karten blicken lassen: „Ich bin ein Freund von der Rotation, die besten Spieler auf dem Platz zu haben. Dafür ist maßgebend, was im Training passiert. Rotation gehört dazu, wenn man so viele Spiele hat mit drei Wettbewerben. Man muss gucken, wer gerade eine Pause braucht. Man muss jedem Spieler das Gefühl geben, dass er dabei ist und ein Teil der Mannschaft ist.“