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Die Bayern haben freiwillig von einer Haaland-Verpflichtung Abstand genommen

Erling Haaland
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Mit der Verpflichtung von Erling Haaland ist Borussia Dortmund ein echter Transfer-Coup gelungen. Der 19-jährige Norweger stand bei zahlreichen europäischen Top-Klubs auf dem Zettel, auch beim FC Bayern. Wie die „Sport BILD“ berichtet hatte der deutsche Rekordmeister den Shooting Star bereits seit 2018 auf dem Radar. Dennoch hat man sich diesen Winter ganz bewusst gegen eine Verpflichtung entschieden.

Mit einem Hattrick beim 5:3-Auswärtserfolg gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende hat Erling Haaland einen Traum-Einstand in der Fussball Bundesliga hingelegt. Die BVB-Fans können ihr Glück nach wie vor nicht fassen, dass man dieses Ausnahmetalent im Winter für gerade einmal 20 Millionen Euro verpflichten konnte. In München hingegen fragen sich die FCB-Anhänger, warum Haaland nicht zum deutschen Rekordmeister gewechselt ist, denn auch die Bayern waren einst an dem Skandinavier interessiert. Laut der „Sport BILD“ haben die Bayern-Bosse im Winter jedoch ganz bewusst Abstand von einer Haaland-Verpflichtung genommen. Der Grund dafür lautete Robert Lewandowski.

Neben „Alphatier“ Lewandowski ist kein Platz für Haaland

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Wie die „Sport BILD“ in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, war der FCB bereits im Sommer 2018 drauf und dran Haaland zu verpflichten, damals zog man jedoch den kürzeren gegen Red Bull Salzburg. Als Haaland Ende des vergangenen Jahres wieder auf den Markt kam, gab es auch Bayern-intern Diskussionen darüber ob man in den Transferpoker mit einsteigen sollte. Letztendlich haben sich Karl-Heinz Rummenigge & Co. jedoch dagegen entschieden, was vor allem an Robert Lewandowski lag.

Der 31-jährige Pole ist unangefochtener Stammspieler und Leistungsträger in München und laut den Bayern-Verantwortlichen „der beste Stürmer Welt“. Haaland hätte sich in München mit einer Reservisten- bzw. Backup-Rolle zufrieden geben müssen, was dem Norweger abgeschreckt hat. Zudem soll Lewandowski, ähnlich wie Manuel Neuer, nicht bereit gewesen sein auf Spiele zu verzichten um einen jungen Nachwuchstalent mehr Einsatzminuten zu geben.