Bundesliga

Die Stimmen zum Arbeitssieg gegen Paderborn: „Chelsea wird ein komplett anderes Spiel“

Hansi Flick
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Der FC Bayern hat sich am 23. Spieltag in der Fussball Bundesliga gegen den SC Paderborn deutlich schwerer getan als erwartet. Die Flick-Elf zitterte sich am Freitagabend mit 3:2 gegen das Tabellen-Schlusslicht zum Sieg. Nach dem Spiel zeigten sich die Verantwortlichen und Spieler sichtlich erleichtert, aber auch unzufrieden mit der eigenen Leistung.



Die wenigsten Fans und Experten hätten wohl ernsthaft damit gerechnet, dass sich die Bayern gegen den SC Paderborn 07 so schwer tun werden. Auch wenn sich die Bayern über weiter Strecken als die klar bessere Mannschaft präsentiert haben, reichte es am Ende „nur“ zu einem knappen 3:2-Heimerfolg gegen die Ostwestfalen.

Bayern-Trainer Hansi Flick äußerte sich nach dem Spiel wie folgt zu der Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Wenn wir mit der 1:0-Führung in die Pause gehen, dann fühlt sich die erste Halbzeit sehr gut an. So mussten wir das erstmal verdauen. Wir habe einige Chancen gehabt, haben es aber nicht so seriös gespielt, wie ich mir das vorstelle. Es waren zu viele Fehler dabei. Wir haben aber gefightet, wir haben uns als Team gemeinsam gegen das Unentschieden gestemmt und die 3 Punkte geholt“

Flick lobte zudem die Gäste aus Paderborn: „Ein riesiges Kompliment an den Gegner. Paderborn hat uns absolut gefordert bis zum Letzten. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem 2:2 alles versucht, um die drei Punkte einzufahren. Beim zweiten Gegentreffer ist vorher kein Druck auf den Ball, Fehler wurden von Paderborn gnadenlos ausgenutzt.“ Der 54-jährige wollte aus dem Spiel jedoch keine Schlüsse für das bevorstehende CL-Duell gegen den FC Chelsea ziehen: „Chelsea wird ein komplett anderes Spiel.“

Neuer über seinen Patzer: „Das gehört zu meinem Spiel dazu“

FCB-Kapitän Manuel Neuer zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert: „Große Erleichterung! Es war unser Ziel, diese drei Punkte zu holen. Es war wichtig, dass wir als Mannschaft weiter Gas geben und daran glauben, dass wir hier das Spiel für uns entscheiden. Es war natürlich ärgerlich, dass wir nach dem 2:2 nochmal richtig ackern mussten. Wir haben es zusammen als Team geschafft. Wir mussten auch ein wenig umstellen aufgrund der Gelbsperren und haben mit einer anderen taktischen Formation gespielt. Daher war es klar, dass wir nicht von Anfang unser Spiel fortsetzen konnten, wie in den letzten Wochen.“

Seinem Patzer vor dem 1:1-Ausgleichstreffer kommentierte er wie folgt: „Beim 1:1 war es eine 50:50-Situation. Ich hatte Respekt davor, ihn umzuhauen. Ich hatte das Gefühl, dass er vor mir an den Ball kommt. Deswegen sieht es so aus, wie es aussieht. Das gehört zu meinem Spiel und passiert einfach.  Wenn ich das 100 Mal mache, klappt es 99 Mal.“