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Vertragszoff beim FC Bayern: Müller fehlt die nötige Wertschätzung

Thomas Müller
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Thomas Müller spielt eine beeindruckende Saison beim FC Bayern und ist an den Jüngsten Erfolgen in den vergangenen Monaten maßgeblich der beteiligt. Dennoch könnte sich die Vertragsverlängerung mit dem 30-jährigen zu einer „schweren Geburt“ entwickeln. Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, fehlt es dem Stürmer an der nötigen Wertschätzung beim deutschen Rekordmeister.

Mit 10 Toren und 19 Vorlagen in 36 Spielen gehört Thomas Müller zu den Top-Scorern beim FC Bayern in der laufenden Saison. Während sich der Angreifer unter Kovac mit einer Reservistenrolle zufriedengeben musste, ist Müller unter Flick unangefochtener Stammspieler und stand in allen 21 Flick-Spielen für den FCB auf dem Platz.

Auch wenn die Verantwortlichen in der Vergangenheit immer wieder betont haben, dass Müller „das Gesicht der Bayern“ ist und man den Vertrag mit dem Stürmer vorzeitig verlängern möchte, wird dies laut der „BILD Zeitung“ kein Selbstläufer. Müller fehle es demnach an der notwendigen Wertschätzung in München.

Vertragsverlängerung mit Müller könnte zur Hängepartie werden

Nach Informationen der „BILD Zeitung“ gab es bisher noch keinerlei Gespräche zwischen den Bayern und Thomas Müller. Diese sollen frühestens nach dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Chelsea in der Champions League in Angriff genommen werden. Das ist Problem: Laut der „BILD Zeitung“ haben die Bayern-Verantwortlichen bereits erste Vertragsgespräche mit dem Management von Manuel Neuer geführt. Diese „Priorisierung“ von Neuer soll Müller als mangelnde Wertschätzung ihm gegenüber empfinden.

Ein weiterer Punkt weshalb die Müller-Vertragsverlängerung zu Hängepartie werden könnte: die Bayern-Bosse haben sich vergangenen Sommer offenbar nicht an eine interne Abmachung gehalten. In der Vorsaison durfte Müller in der Rückrunde auf seiner Lieblingsposition hinter Robert Lewandowski spielen. Diese Rolle versprach ihm Ex-Trainer Niko Kovac scheinbar auch zu Beginn der Saison. Doch nach dem geplatzten Sane-Transfer wurde mit Philippe Coutinho ein neuer Konkurrent im offensiven Mittelfeld verpflichtet, der anfangs den Vorzug vor Müller erhielt.