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Neue Wege in Zeiten von Corona: Bayern und Flick setzen auf „Cyber-Training“

Hansi Flick
Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Die aktuelle Situation rund um die zunehmende Ausbreitung des Corona-Virus hat nicht nur den Spielbetrieb in der Fussball Bundesliga lahmgelegt, auch die Durchführung des regulären Trainings ist derzeit nicht möglich. Der FC Bayern setzte während der Corona-Krise auf sog. „Cyber-Training“.

An der Säbener Straße ist es in diesen Tagen so ruhig wie noch nie zuvor. Die Bayern haben ihren Mitarbeitern und Spielern „Homeoffice“ verordnet. Lediglich 20 Personen befinden sich noch vor Ort, unter anderem die drei angeschlagenen Bayern-Profis Ivan Perisic, Robert Lewandowski und Niklas Süle, die alle samt an ihrem Aufbauprogramm arbeiten.

Die restlichen FCB-Spieler trainieren zuhause. Bayern-Trainer Hansi Flick hat sich nun erstmals zu dem „Cyber-Training“ geäußert und wie genau dieses abläuft.

Training in Zeiten von Corona: Video-Calls, Spinning-Bike und Tablet-Trainer

Auf der vereinseigenen Webseite äußerte sich Flick wie folgt zu der aktuellen Traininslage beim FC Bayern: „Wir müssen alle versuchen, positiv mit der Lage umzugehen, wir Trainer, unser gesamtes Funktionsteam, die Spieler. Gestern hatten wir um elf Uhr erstmals unser „Cyber-Training“. Alle waren motiviert, alle haben das sehr gut gemacht. Es wird wichtig sein, dass wir täglich in Kontakt stehen. Es wird die Gesamtgruppe für das Training geben.“

Zudem verriet der 55-jährige, dass er in regelmäßigen Austausch mit den Spielern stehen würde: „Darüber hinaus habe ich aber auch schon angefangen, mich mit kleinen Spieler-Gruppen über Video-Calls auszutauschen.“

Laut Flick setzen die Bayern auf innovative Trainingsmethoden: „Unser Trainerteam hat Einheiten geplant. Alle können den Trainer auf ihrem Tablet sehen, um so auch alle Übungen durchführen zu können, die wir von der Säbener Straße aus übertragen.“

Selbst wenn sich die Lage verschärfen sollte, sind die Bayern vorbereitet: “ Wir sind auch vorbereitet für eine denkbare Ausgangssperre, dafür haben wir Home-Office-Lösungen erarbeitet. Wir sind gut präpariert für alles, was kommen könnte – auf die neuen Aufgaben, welche die sich ständig verändernde Lage mit sich bringt. Wir müssen das annehmen, wie alle anderen Menschen in unserem Land auch.“