Bundesliga

Bayerns Innenminister macht deutlich: „Bundesliga-Klubs genießen keine Sonderrechte“

Joachim Herrmann
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte über eine mögliche Bundesliga-Fortsetzung Anfang Mai. Während die DFL den Spielbetrieb gerne so schnell wie möglich wieder aufnehmen möchte, hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann klargestellt, dass die Bundesliga-Klubs keine Sonderrechte genießen.



Joachim Herrmann betonte auf einer Pressekonferenz am Sonntag, dass es in der aktuellen Lage keine Ausnahmeregelungen für den Fussball geben wird: „Wir wollen den Sport-Interessen gerecht werden. Es kann kein Sonderrecht allein für Fußballvereine geben. Alles, was auch Fußballvereine machen, muss sich in das Gesamtgeschehen der Bundesrepublik Deutschland vernünftig einfügen“.

Mitte April wird neu entschieden

Laut Hermann gibt es derzeit keine Gründe und Anzeichen die geltenden Anordnungen und Regelungen im Rahmen der Corona-Krise zu lockern. Dies wird frühestens nach Ostern geschehen: „Wie es nach dem 19. April weitergeht, das wird von den Ministerpräsidenten am 14. April beraten werden. Deshalb kann ich für Fußballvereine noch nicht spekulieren“.

Hermann verwies zudem darauf, dass es für die Spieler kein Berufsverbot gibt: „Die Fußballer können aktuell trainieren, da sie so ihren Beruf ausüben“.

Berichten zufolge plant die DFL Anfang Mai den Spielbetrieb in der Bundesliga wieder aufzunehmen. Die nächste Mitgliederversammlung findet am 17. April statt, wenige Tage nach dem die Ministerpräsidenten beraten haben.