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Trotz UEFA-Sperre: Spielt ManCity dank der Corona-Krise kommende Saison in der CL?

Pep Guardiola
Foto: Nathan Stirk/Getty Images

Aktuellen Medienberichten zufolge spielt Manchester City bei seinem zweijährigen Ausschluss aus der UEFA Champions League auf Zeit. Wie der „Daily Mirror“ berichtet, möchten die Sky Blues den Beginn ihre Sperre auf die Saison 2021/22 verschieben.

Der englische Meister Manchester City wurde Anfang des Jahres aufgrund von Verstößen gegen das Financial Fairplay für zwei Jahre für alle UEFA-Wettbewerben gesperrt. Die Citizens haben bereits Einspruch gegen das Urteil beim internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt. Durch die anhaltende Corona-Krise geriet der Prozess zuletzt jedoch ins Stocken.

Wie der „Daily Mirror“ berichtet, ist City davon überzeugt, dass man vor dem CAS erfolgreich sein wird. Sollte es zu keiner Urteilsverkündung im Juni kommen, möchte die Sky Blues zumindest eine Verschiebung der Sperre erreichen.

Profitiert ManCity von der Corona-Krise?

Laut dem „Daily Mirror“ haben die Verantwortlichen bei den Citizens Angst davor, dass ihnen kommenden Sommer zahlreiche Topstars aufgrund der UEFA-Sperre davonlaufen. Kevin De Bruyne hatte jüngst betont, dass er sich bei einer zweijährigen CL-Sperre Gedanken macht, ob er weiterhin bei Manchester bleibt.

City möchte demnach alles dafür tun, damit man auch in der kommenden Saison in der Königsklasse spielen darf. Zudem sind sich die Sky Blues sicher, dass die Berufung vor dem CAS gute Aussichten hat. Der „Daily Mirror“ zitiert einen „hochrangiger Mitarbeiter“ des Klubs wie folgt diesbezüglich: „Unsere Berufung wurde vollständig vorbereitet, und das Einzige, worauf wir warten, ist, dass der Termin verschoben wird. „Wir haben unseren Fall seit mehr als einem Jahr zusammengetragen, weil die Haltung der UEFA deutlich gemacht hat, wie sich diese Situation entwickeln wird“.

Sollte der CAS über die Berufung nicht vor Ende der laufenden Saison entscheiden, möchte ManCity zumindest eine „Einfrierung der Strafe“ erreichen. Hierbei würde der Ausschluss erst ab der Saison 2021/22 gelten. Als Begründung für diese Verschiebung führ ManCity die Corona-Krise an, die maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass der CAS den Fall nicht abschließend behandeln konnte.