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Enthüllt: Barcelona ist finanziell angeschlagen und hat kein Geld für neue Spieler

FC Barcelona
Foto: OSEP LAGO/AFP via Getty Images

Nicht nur die Klubs in der Fußball Bundesliga kämpfen mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, auch in anderen europäischen Top-Ligen müssen die Vereine sparen. Auch der FC Barcelona kann diesen Sommer keine (Mega)Transfers tätigen, wie nun bekannt wurde.

Der FC Barcelona hat sich bisher, wie viele andere Top-Klubs, dezent zurückgehalten auf dem Transfermarkt. Auch wenn die Katalanen nach einer Saison ohne Titel vor dem (personellen) Umbruch stehen, wird man diesen aller Voraussicht nach ohne teure Neuzugänge abwickeln müssen. Grund: Barca ist finanziell angeschlagen.

Lyon-Boss brüskiert Barcelona

Auch wenn Barcelona mit Miralem Pjanic und Trincao knapp 100 Mio. Euro für neue Spieler ausgegeben hat, wurde im Gegenzug durch Verkäufe 95 Mio. Euro eingenommen. Damit kommt Barca auf eine leichtes Transferdefizit von 5 Mio. Euro.

Die Spanier wurde zuletzt mit zahlreichen Spielern in Verbindung gebracht, unter anderem auch mit Memphis Depay von Olympique Lyon. Der Niederländer soll der absolute Wunschspieler von Neu-Coach Ronald Koeman sein. Ein Transfer scheint jedoch sehr unwahrscheinlich zu sein.

Der redselige Lyon-Präsident Jean-Michel Aulas verkündete via Twitter, dass Barcelona nicht in der Lage sei die Ablöse (25-30 Mio. Euro) für Depay zu stemmen: „Barças Präsident sagte mir am Sonntag, dass Barca sehr von der Coronakrise betroffen sei und dass sie keine Möglichkeit hätten, ein Angebot zu machen“.

Die Transferaktivitäten von Barca könnten auch Einfluss auf den FC Bayern nehmen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind die Spanier an Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool dran. Sollte der Niederländer die Reds verlassen, würde die Wahrscheinlichkeit für einen Thiago-Transfer zum englischen Meister steigen. Aber auch auch Wijnaldum kostet Gerüchten zufolge 25-30 Mio. Euro und dürfte aktuell keine Option für Barcelona sein.