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Von Hansi Flick angezählt: Wie geht es weiter mit Sturm-Hoffnung Zirkzee?

Joshua Zirkzee
Foto: imago images

In der letzten Saison noch als Edeljoker gefeiert, läuft es für Joshua Zirkzee derzeit nicht so ganz rund. Der 19-jährige Angreifer ist nach der Verpflichtung von Chupo-Mouting nur noch Stürmer Nummer drei und konnte in den ersten Saisonspielen weder für die erste noch für die zweite Manschaft ein Tor erzielen. Auch Bayern-Coach Hansi Flick lies zuletzt immer wieder durchblicken, mit der Sturm-Hoffnung nicht ganz so zufrieden zu sein.

Talent zu haben ist das eine, doch der unbedingte Wille dieses nutzen, macht einen echten Spitzenspieler aus. Joshua Zirkzee ist es aus seinen Jugendzeiten gewohnt, ohne großem Aufwand der beste seines Alters zu sein. Einmal im Spitzenfußball angekommen, gilt es aber für alle Nachwuchshoffnungen, auch den entsprechenden Biss mitzubringen. „Beim FC Bayern haben wir andere Ansprüche“, stellte Hansi Flick bereits vor wenigen Monaten klar. Eine zu große Lässigkeit und fehlende Körpersprache bescheinigen dem jungen Spieler viele aufmerksame Trainingsbeobachter. Nun gilt es endlich die Gier des 19-Jährigen zu wecken. Dies wollten die Verantwortlichen auch mithilfe der Verpflichtung von Chupo-Moting erreichen, der sich mit Zirkzee um den Platz als Nummer zwei im Bayern-Angriff streiten soll. Als Vorbild dienen sollen laut Flick auch Robert Lewandowski und Thomas Müller. „Sie bilden häufig ein Duo bei den Abschlüssen. Da kann er sich sicher auch etwas abschauen“, fordert Flick.

Flick hadert mit Zirkzee: „Er hat großes Talent, aber Talent alleine reicht nicht aus“

Nachdem sich eine Leihe zu Feynoord Rotterdam zerschlagen hatte, nahm auch Hasan Salihamidzic den Youngstar in die Pflicht zu zeigen, dass er Mentalität besitzt. „Er weiß, dass von ihm verlangt wird, dass er noch mehr kratzt“, so der 44-Jährige. Eine Botschaft die allerdings noch nicht so ganz angekommen zu sein scheint. „Er hat großes Talent, aber Talent alleine reicht nicht aus“, so Hansi Flick auf der PK am Freitag. Dieser habe laut Flick zwar die Qualität, um Bundesliga zu spielen, war zuletzt jedoch aufgrund fehlender Fitness außen vor. Unglücklicherweise spielte dabei auch eine Fußverletzung eine gewichtige Rolle. „Er hatte im Urlaub Probleme mit dem Sprunggelenk und konnte nicht richtig trainieren. Ich war nicht zufrieden mit seiner körperlichen Verfassung, aber es ist jetzt besser“, bescheinigte ihm der Bayern-Coach. Trotz allem dürfte klar sein, dass die Verantwortlichen noch deutlich mehr Einsatz und Hingabe erwarten. Gerade für Trainer Hansi Flick sind diese Qualitäten extrem bedeutsam.