Champions League

Flick vor dem CL-Duell gegen Salzburg: „Wir müssen das Spiel erstmal spielen“

Hansi Flick
Foto: Adam Pretty/Getty Images for FC Bayern

Bayern-Cheftrainer Hansi Flick hat sich auf der Abschluss-PK vor dem morgigen CL-Spiel gegen RB Salzburg über die aktuelle Lage beim deutschen Rekordmeister geäußert und dabei betont, dass das Duell gegen den österreichischen Meister kein Selbstläufer wird.

Beim FC Bayern geht es mal wieder turbulent her, vor allem neben dem Platz. Während die Vertragsverlängerung mit Abwehrchef David Alaba zu platzen droht, wurde nun auch noch Niklas Süle positiv auf Covid-19 getestet.

Eine ideale Vorbereitung auf das morgige CL-Spiel gegen RB Salzburg sieht definitiv anders aus. Über die Covid-19-Erkrankung von Süle äußerte sich Flick wie folgt: „Niklas fällt aus. Nicht schön, eine Option weniger. Es gab schon etliche Fälle, jetzt hat es uns erwischt. Man geht davon aus, dass es tatsächlich positiv ist“.

Während Süle ausfällt, stehen mit Leon Goretzka und Robert Lewandowski zwei FCB-Profis vor ihrem Comeback: „Goretzka wird dabei sein. Lewandowski hat gestern trainiert. Er wird auch heute im Training mitmachen können. Ich glaube, dass ihm die Pause gutgetan hat“.

„Es ist ein absoluter Top-Verein“

Für Flick ist das Gastspiel in Salzburg auch zugleich eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Flick stand in der Saison 2005/06 knapp ein halbes Jahr als Co-Trainer bei RB unter Vertrag und freut sich auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen: „Es ist ein absoluter Top-Verein. Es herrscht eine tolle Atmosphäre dort. Als ich das Angebot vom DFB bekommen habe, musste ich allerdings keine Sekunde überlegen. Ich freue mich aber ganz besonders auf das Wiedersehen mit Herbert Ilsanker“.

Für viele Fans und Experten gehen die Bayern als klarer Favorit in das Spiel. Der FCB-Coach hingegen bremste die Euphorie vor dem Spiel ein wenig: „Wir müssen das Spiel erstmal spielen. Sie haben sehr junge talentierte Spieler und eine moderne Spielidee, mit der man Druck auf den Gegner ausübt. Sie gehen mit Tempo nach vorne. Wir müssen uns auf Ballbesitz einstellen und versuchen, die Fehler zu minimieren“.