Bundesliga

Die Stimmen zum wilden Auftaktsieg gegen Mainz: „Wir waren alle an der Ehre gepackt“

Joshua Kimmich
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Der FC Bayern ist mit einem wilden Heimsieg ins neue Jahr gestartet. Die Münchner setzten sich am Sonntagabend mit 5:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 durch, lagen zur Pause jedoch mit 0:2 in Rückstand. Spieler und Verantwortlichen beim FCB zeigten sich nach dem Spiel dennoch zufrieden.

Beim FC Bayern scheint sich im neuen Jahr relativ wenig geändert zu haben. Die Münchner gerieten im ersten Spiel in 2021 erneut in Rückstand, zum achten Mal in Folge, überrollten Mainz 05 am Ende dennoch mit 5:2.

Joshua Kimmich, der den 1:2-Anschlusstreffer erzielte, zeigte sich grundsätzlich zufrieden, der Rückstand wurmte den Mittelfeldchef dennoch: „In der zweiten Halbzeit sind wir mit einer ganz anderen Einstellung rausgekommen, wir hatten aber Glück, dass sie nicht das 3:0 gemacht haben. Wichtig war für uns, dass wir eine Reaktion gezeigt haben“.

Der 25-jährige sieht aber deutlich Luft nach oben: „Natürlich stimmt die Mentalität, aber es ist anstrengend dem Ergebnis immer hinterher zu laufen. Unser Ziel muss es sein wieder in Führung zu gehen und einfachere Siege einfahren. Das ist nicht unser Anspruch, wir waren aber alle an der Ehre gepackt“.

Auch Leroy Sane betonte, dass man etwas an der Gegentor-Flut ändern muss: „Zurzeit brauchen wir einen Weckruf um die Tore zu machen. Das kostet aber Extrakraft, wir müssen einfach wacher sein. Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein, wir kommen immer wieder. Wir müssen aber dennoch eine Lösung dafür finden“.

Seine eigene Leistung wollte der 24-jährige, trotz eines Tors, nicht zu hoch bewerten: „Ich war zufrieden mit meinem Spiel, aber da geht noch mehr. Ich arbeite hart, ich versuche mich zu verbessern und nehmen mir auch die Zeit“.

„Es war okay, aber nicht mehr“

Der Mainzer Torschütze Jonathan Burkardt zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, vor allem über den Verlauf in der zweiten Halbzeit: „Die erste Halbzeit war gut, dass man aber 5 Tore in einer Halbzeit bekommt ist sehr, sehr bitter. Insgesamt war es okay, aber nicht mehr. Es nicht einfach gegen diese Weltklasse-Fußballer. Wir können dennoch darauf aufbauen“.

Finn Dahmen, der Torhüter der 05er, haderte auch mit dem Ausgang der Partie: „Es ist schade, dass es so ausgefallen ist. Es wäre aber zu schön gewesen. In der zweiten Halbzeit sind wir auseinandergefallen“.