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Macht Real Madrid das Rennen? Das ist der aktuelle Stand im Alaba-Poker

David Alaba
Foto: imago images

Seit einigen Monaten schon stellt sich die Frage, für welchen Top-Klub David Alaba nach seinem Vertragsende in München auflaufen wird? Wir geben einen kurzen Überblick darüber, welche Vereine im Rennen um den Abwehrspieler vorne liegen.



Übereinstimmenden Medienberichten zufolge liegt Real Madrid beim Alaba-Poker vorne. Einziges Problem der Königlichen könnte das Gehalt des 28-jährigen werden. Auch interne Unstimmigkeiten konnten noch nicht ganz aus der Welt geräumt werden. So verdienen die Real-Stars noch immer nicht ihr volles Gehalt und sind Neuzugängen gegenüber skeptisch eingestellt. Dies liegt auch daran, dass der als Leader anerkannte Sergio Ramos seinen Vertrag allen Anschein nach nicht verlängern wird.

Paris, Chelsea und Manchester City in Lauerstellung

Die Unstimmigkeiten in Madrid könnten den Weg frei machen für Paris Saint Germain. Die Franzosen sollen gleichermaßen wie Read Madrid am Defensiv-Spezialisten interessiert sein. Das Gehalt dürfte für den letztjährigen Champions League-Finalist jedoch keine Rolle spielen. Allerdings hat der Hauptstadtklub den Nachteil, dass die Ligue 1 wohl nicht der große Anreiz für den noch Bayern-Profi ist. Sollte dieser die Wahl haben, dürfte er sich mit Sicherheit für die Königlichen bzw. die spanische La Liga entscheiden.

Ebenfalls in Lauerstellung befindet sich Manchester City mit Trainer Pep Guardiola. Laut dem Portal „Fussball Transfer“ könnte dieser Alaba mit seiner Wunschposition im Mittelfeld locken. Für die Skyblues spricht auch die starke Liga und die Möglichkeit auf einen Champions-League-Titel. Finanzielle Schwierigkeiten dürften dabei wohl auch kaum aufkommen, Das gleiche gilt für Liga-Konkurrent FC Chelsea, der auch schon seit längeren an Alaba dran sein soll. Zuletzt war bei den Londonern jedoch auch Dayot Upamecano im Gespräch. Nichts desto trotz  ist ein zukünftiges Intermezzo vom Linksfuß in der Premier League durchaus möglich.

Barcelona und Turin nur mit Außenseiter-Chancen

Neben Real Madrid wäre wohl der FC Barcelona die reizvollste Option für Alaba, der Fran des spanischen Fußballs ist. Einziges Problem: Die Katalanen haben derzeit enorme finanzielle Schwierigkeiten. Wie sich dies auf mögliche Transferaktivitäten auswirkt, wird auch am 24. Januar entschieden, wenn die Präsidentschaftswahlen in Barcelona stattfinden.

Etwas ruhig ist es auch um Juventus Turin geworden. Der italienische Top-Klub befindet sich derzeit im Umbruch und hat eher geringe Aussichten auf einen Champions-League-Erfolg. Alaba soll auch von der italienischen Serie A nicht sonderlich angetan sein. Ein Wechsel zur „Alten Dame“ ist daher unwahrscheinlich.

Nicht mehr im Rennen sind wohl Manchester United und der FC Liverpool. Während United die Gehaltsvorstellungen Alabas als zu hoch empfindet, ist dieser den Reds zu klein und zu alt.