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„Man muss auch mal über 50+1 nachdenken“ – Kahn zeigt sich offen für Reformen in der Bundesliga

Oliver Kahn
Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

In den vergangenen Jahren gibt es immer wieder Diskussionen über 50+1-Reglung in der Fußball Bundesliga. Bayern-Präsident Herbert Hainer hat sich bereits offen für eine Anpassung der Regel gezeigt. Auch FCB-Vorstand Oliver Kahn fordert eine aktive Debatter über diese Reglung.



Die Bayern dominieren schon seit knapp zehn Jahren die Bundesliga nach Belieben. Auch in der laufenden Saison sind die Münchner, trotz schwankenden Leistungen, erneut auf Meisterschaftskurs. Bayern-Vorstand Oliver Kahn würde sich eigenen Aussagen zufolge mehr Wettbewerb in der Bundesliga wünschen: „Es ist natürlich auch die Essenz des Fußball. Wenn man Momente im Kopf hat, wo in der 90. Minute Meisterschaften entschieden werden, dann ist das das, was Fans sehen wollen. Aber wir denken auch an Europa.“

„Wir müssen die finanziellen Voraussetzungen dafür schaffen“

Laut Kahn wird dies jedoch erst geschehen, wenn die Bundesliga sich offen für neue Wege zeigt, betonte der 51-jährige bei „Sky“ am Sonntag: „Da müssen wir die finanziellen Voraussetzungen für schaffen, so dass auch internationale Top-Spieler weiter nach München wechseln wollen. Der Wettbewerb ist wichtig, aber wir dürfen da nicht immer nur meckern. Da muss mit auch mal über 50+1 nachdenken oder über eine Anpassung am Wettbewerb“.

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