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DFB-Vize Koch über eine Flick-Ablöse: „Das muss der FC Bayern selber regeln“

Hansi Flick
Foto: imago images

Auch wenn alle Seiten dementieren, dass es bisher Gespräche gab, liegt es auf der Hand, dass Hansi Flick kommenden Sommer den FC Bayern in Richtung DFB verlassen möchte. Ob es jedoch tatsächlich dazu kommen wird, ist offen. Der Wechsel droht aufgrund der Ablöseforderungen der Bayern zu platzen. DFB-Vizepräsident Rainer Koch machte nochmals deutlich, dass der Verband nicht bereit ist eine finanzielle Entschädigung für den 56-jährigen zu zahlen.



Im „Blickpunkt Sport“ äußerte sich Koch über die aktuellen Gerüchte rund um Hansi Flick und dessen möglichen Wechsel zum DFB und betonte dabei, wie Fritz Keller und Oliver Bierhoff zuvor, dass der Deutsche Fußball-Verband in Sachen Ablöse nichts gesprächsbereit ist: „Der DFB wird keine Ablösesumme bezahlen“. Demnach sei es üblich, dass man keine „keine bestehenden Verträge durchkreuzen möchte“.

„DFB hat nicht unendlich viel Geld“

Der 62-jährige machte deutlich, dass der DFB bisher noch nie Ablöse für seine Bundestrainer gezahlt hat: „Das haben wir noch nie gemacht, das muss der FC Bayern selber regeln.“ Als Begründung verwies Koch auf den Amateurfußball, der dadurch zu Schaden kommen würde, da der „DFB hat nicht unendlich viel Geld“ hat. Was Koch an dieser Stelle jedoch nicht erwähnt hat ist die Tatsache, dass der DFB im Jahr 2019 als mitgliederstärkster deutscher Sportverband Einnahmen in Höhe von etwa 450 Mio. Euro erzielt hat.

Die Bayern haben natürlich andere Meinung wie Karl-Heinz Rummenigge unlängst gegenüber der „BILD am Sonntag“ feststellte. Demnach muss eine Lösung gefunden werden, mit denen auch der FCB leben kann. Der 65-jährige betonte dabei unter anderem, dass Flick noch einen laufenden Vertrag beim Rekordmeister hat und in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gearbeitet hat.