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Matthäus über Nagelsmann: „Er ist dazu verdammt Erfolg zu haben“

Julian Nagelsmann
Foto: imago images

Der Cheftrainer-Posten ist für viele, wenn nicht für alle, deutschen Trainer der absolute Traumjob. Auch Julian Nagelsmann konnte der Versuchung nicht widerstehen, als die Münchner Mitte April beim ihm angeklopft haben. Der 33-jährige gehört zweifelsfrei zu den vielversprechendsten Jungtrainern in Europa. Laut „Sky“-Experte Lothar Matthäus muss Nagelsmann jedoch beim FCB auf Anhieb Erfolge liefern.



Die Verpflichtung von Julian Nagelsmann hat zuletzt viel Aufsehen in Fußball Deutschland und beim FC Bayern gesorgt. Nicht nur das relativ junge Alter und die Tatsache, dass Nagelsmann womöglich als „titelloser Trainer“ zum FCB wechselt, sorgt für schier unendlichen Gesprächsstoff, auch die Rekordablöse erhöht den Druck nochmals. Auch Lothar Matthäus rechnet damit, dass Nagelsmann keinen einfachen Job in der kommenden Saison haben wird.

„Die Bayern haben aus den Fehlern gelernt“

Im Gespräch mit der „Sport BILD“ äußerte sich der 60-jähige wie folgt zu der Ausgangsalge von Nagelsmann an der Isar: „Leicht wird es für gar keinen, am härtesten wird es für Nagelsmann. Er muss Meister werden. Das, was er mit Leipzig wollte, MUSS er mit Bayern schaffen. Er ist aufgrund der vergangenen Erfolge dazu verdammt, kommt zudem als teuerster Trainer der Welt. Nagelsmann ist zu Platz 1 verdonnert und damit am meisten unter Druck.“

Fans und Medien fragen sich indes, wie das Verhältnis zwischen Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Nagelsmann sein wird und ob ein (neuer) Zwist droht wie bei Hansi Flick. Diese Gefahr sieht Matthäus jedoch nicht: „Ganz sicher werden der Verein und auch Hasan aus den Fehlern lernen. Hasan wird das eine oder andere Gespräch mehr mit Julian suchen. Der Verein hat schon vor Monaten versäumt, die „Streithähne“ Flick und Salihamidzic gemeinsam an einen Tisch zu bringen. Die Dinge hätten besser besprochen werden müssen. Der Trainer kann nicht alle Ansprüche öffentlich stellen, der Verein muss ihn aber auch viel mehr bei den Verpflichtungen mitnehmen.“