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Salihamidzic räumt Transfer-Fehler ein: „Hätte das wahrscheinlich nicht mehr so gemacht“

Hasan Salihamidzic
Foto: IMAGO

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic wurde in den vergangenen Monaten immer wieder für seine „schlechte Transferpolitik“ kritisiert. Der 43-jährige hat sich erstmals ausführlich dazu geäußert und sich durchaus selbstkritisch gezeigt.



Mit Marc Roca, Bouna Sarr, Douglas Costa und Eric Maxim Choupo-Moting hat der FC Bayern im Sommer 2020 vier Last Minute-Transfers getätigt.  Bis auf den Kameruner konnte niemand einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Costa hat den FCB bereits wieder verlassen, Sarr und Roca haben unter Flick keine Rolle gespielt und haben auch unter Julian Nagelsmann einen schweren Stand.

„Es hat nichts mit den Spielern zu tun“

In der TV-Sendung „Sky90“ hat sich Bayern-Sportvorstand über die Wechselperiode geäußert und dabei eingeräumt, dass diese nicht ideal gelaufen ist: „Die Transferperiode im letzten Jahr, bei all dem Druck, unter dem wir standen, hätte ich wahrscheinlich so nicht mehr gemacht.“

Der Bosnier nahm die Spieler jedoch zeitgleich in Schutz: „Natürlich willst du dem Trainer etwas geben, mit dem er zufrieden ist. Es gab Druck von den Medien. Die Spieler die wir geholt haben, dass ist alles in Ordnung. Sie haben die Qualität, aber sie haben wenig Spielzeit und das war nicht nicht zufriedenstellend. Aber das ist jetzt vorbei. Es hat aber nichts mit den Spielern zu tun, es war mehr das Timing.“