Der FC Bayern arbeitet mit Hochdruck an einer Verpflichtung von Sadio Mane. Während die Münchner sich mit dem Senegalesen bereits auf einen Wechsel im Sommer verständigt haben, hat man nun einen Rückschlag in den Verhandlungen mit dem FC Liverpool erlitten.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge verhandeln die beiden Klubs seit vergangener Woche einen Transfer des 30-jährigen Offensiv-Allrounders. Vor allem die Münchner wollen den Deal schnell über die Bühne bringen.
Wie zuletzt bereits berichtet wurde, verlaufen die Gespräche relativ zäh. Grund: Die Bayern und die Reds liegen bei der Ablöse nach wie vor weit auseinander.
Bayern muss sein Angebot nachbessern
Liverpool have turned down Bayern Munich’s opening bid for Sadio Mane. It was for £21m guaranteed, plus £4m in add-ons payable if, for example, Bayern won the Champions League.
Also, James Milner close to signing new deal on significantly reduced terms.— paul joyce (@_pauljoyce) June 5, 2022
Wie die britische “Times” berichtet, hat Liverpool das erste Bayern-Angebot für Mane abgelehnt.
Laut dem “Times”- Reporter Paul Joyce hat der deutsche Rekordmeister knapp 25 Millionen Euro als fixer Sockelbertrag geboten und weitere fünf Millionen Euro im Form von variablen Bonuszahlungen, wenn die Münchner zum Beispiel die Champions League mit dem Stürmer gewinnen würden.
Das Eröffnungsangebot der Bayern ist zu wenig aus Sicht des LFC. Dem Vernehmen nach fordert Liverpool eine Summe im Höhe von 50 Millionen Euro, obwohl Mane vertraglich nur noch bis Sommer 2023 an den CL-Finalisten gebunden.
Klar ist aber: Auch wenn die Bayern einen ersten Rückschlag im Mane-Transferpoker erlitten haben, ist dies ein ganz normaler Prozess in Vertragsverhandlungen zwischen zwei Klubs. Der FCB befindet sich nach wie vor in der Pole Position. Der Senegalese möchte unbedingt zum deutschen Rekordmeister.

