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Nach Pro-Palästina-Posts: Bayern reagiert auf die Causa Mazraoui

Noussair Mazraoui
Foto: Getty Images

Die Kontroverse um Bayern-Profi Noussair Mazraoui geht in die nächste Runde. Der deutsche Rekordmeister hat nun auf die aktuellen Geschehnisse reagiert.



Mazraoui hat am vergangenen Wochenende mehrere pro-palästinensische Posts auf seinen Instagram-Account veröffentlicht. Der 25-Jährige hatte unter anderem Netzwerken ein Video verbreitet, in dem den Palästinensern im Konflikt mit Israel ein Sieg gewünscht wird. Diese klare Positionierung sorgt für massive Kritik, auch von Seiten der FCB-Fans.

Nun haben die Bayern sich erstmals zu der Causa Mazraoui geäußert: “Der FC Bayern hat mit Noussair Mazroui nach seinen Instagram-Posts am Sonntag umgehend Kontakt aufgenommen. Der Spieler befindet sich derzeit mit der Nationalmannschaft von Marokko in Afrika. Nach seiner Rückkehr ist ein ausführliches persönliches Gespräch mit der Klubführung in München vorgesehen”, erklärte der Klub auf Anfrage der “dpa” am Montag.

“Jeder Spieler weiß, für welche Werte der FC Bayern steht”

Die Münchner machten zudem deutlich, dass “jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, jede Spielerin und jeder Spieler weiß, für welche Werte der FC Bayern steht.” Das habe der Verein “unmittelbar nach dem Terroranschlag in Israel in einem Posting öffentlich und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht.”

Mazraoui selbst hat am Montag nochmals betont, dass er die Terroranschläge der Hamas nicht gutheißt: “Der Punkt ist, dass ich nach Frieden und Gerechtigkeit in dieser Welt strebe. Das bedeutet, dass ich immer gegen alle Arten von Terrorismus, Hass und Gewalt sein werde”, betonte dieser gegenüber der “dpa”.

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Vjekoslav Keskic
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Seine Leidenschaft zum FC Bayern besteht bereits seit Anfang der 90er Jahre. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Fußballliebe – dem FC Bayern.