Michael Olise überzeugt auch in dieser Saison mit bärenstarken Leistungen beim FC Bayern. Auch Vincent Kompany gerät ins Schwärmen. Auf der Pressekonferenz vor dem nächsten Bundesliga-Spiel zog der Trainer nun einen bemerkenswerten Vergleich.
Der 24-Jährige gehört nicht erst in dieser Saison zu den auffälligsten Akteuren im Offensivspiel der Münchner. Mit starken Dribblings, Toren und Vorlagen prägt er das Spiel des Rekordmeisters und sorgt regelmäßig für Begeisterung auf dem Platz.
Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Freiburg wurde Olise jedoch aus ungewohnter Perspektive thematisiert. Ein Journalist von L’Equipe merkte an, dass der Flügelspieler in Frankreich trotz seiner starken Zahlen noch „relativ unbekannt“ sei. Diese Einschätzung sorgte bei Vincent Kompany zunächst für Verwunderung.
Der Belgier reagierte mit einem kurzen „okay“, bevor er ausführlicher auf die Qualitäten seines Schützlings einging und dabei vor allem dessen Entwicklung hervorhob. Kompany fand deutliche Worte für den Offensivspieler und stellte besonders dessen Mentalität heraus. „Was macht Michael Olise so besonders? Seine Mentalität. Er ist ein Junge, der sehr detailliert arbeitet“, erklärte der Bayern-Coach.
Kompany zieht De-Bruyne-Vergleich

Dabei zog er sogar einen prominenten Vergleich aus seiner eigenen Vergangenheit: „Von der Mentalität her habe ich ihn mit Kevin De Bruyne verglichen und ich werde das immer machen.“ Kompany ergänzte: „Was Michael im Training so nervt, da habe ich das Gefühl, ich sehe einen jungen Kevin, der immer fordert und alles bis ins letzte Detail analysiert.“
Neben der Einstellung hob der Trainer auch die fußballerischen Fähigkeiten hervor. „Was Michael macht, wie er schießt, wie er dribbelt, rechter und linker Fuß – das habe ich schon mal miterlebt bei einem Spieler“, so der 39-Jährige.
Olise kommt in der laufenden Saison auf 16 Tore und wahnsinns 27 Vorlagen. Damit zählt er zu den entscheidenden Faktoren im Bayern-Spiel. Gleichzeitig steht er international noch weniger im Fokus, was unter anderem an seiner bisherigen Karriere ohne Station in Frankreich sowie wenigen Einsätzen bei großen Turnieren liegt.
Kompany sieht beim Offensivspieler dennoch weiteres Potenzial: „Ich glaube, er wird selbst sogar noch besser und Bayern besser machen.“

