Der FC Bayern hat sich mit einem packenden 4:3-Sieg knapp, aber verdient gegen Real Madrid durchgesetzt und steht im Halbfinale der Champions League. Bayern-Trainer Vincent Kompany gab sich nach dem Spiel zwar stolz, aber gleichzeitig auch erschöpft von dem dramatischen Abend.
Das 4:3 des FC Bayern im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid hat nicht nur bei den Fans des FC Bayern für erhöhten Puls gesorgt. Auch Trainer Vincent Kompany war nach dem Spiel sichtlich erschöpft, wie er im Interview bei DAZN durchblicken ließ.
Denn auf die Frage, wie er den dramatischen Sieg heute Nacht feiern würde, antwortete er lediglich: „Man feiert einfach im Bett. Ich will will schlafen. Das reicht.“ Trotzdem: „Vielleicht ein Bier oder Glas Rotwein“ wollte er sich heute doch nicht nehmen lassen.
Allerdings wolle er erstmal abwarten mit dem Feiern, denn immerhin sei man noch in allen drei Wettbewerben. Außerdem können die Münchner unter Umständen am Sonntag deutscher Meister werden – da steht die Regeneration im Vordergrund.
Kompany mahnt vor Bayern-Hype
Wie schon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel wollte Kompany den Hype um seine Bayern-Mannschaft bremsen – sowohl nach innen als auch nach außen. Für ihn bringe der mögliche, anstehende Meistertitel „eine Mischung von Gefühlen“. Sollten die Münchner den VfB Stuttgart schlagen, bräuchte man allerdings noch die Schützenhilfe der TSG Hoffenheim. Sollte diese nämlich mindestens ein Unentschieden gegen den Verfolger aus Dortmund einfahren, würde den Münchnern ein Punkt gegen den VfB zum Titel genügen.
Auch Kompany wolle „gern gegen ein starkes Stuttgart gewinnen, aber wenn wir das schaffen, dann musst du natürlich ganz schnell wieder den Knopf umdrehen, weil dann gibt es Halbfinale gegen Leverkusen.“
Er war nämlich der Meinung, „es wird wieder die gleiche Energie brauchen“, wie heute gegen Real Madrid. Fest steht aber: Sollten die Bayern auch Stuttgart und Leverkusen schlagen, würde man einen großen Schritt in Richtung Triple machen.

