Der FC Bayern hat Interesse an einem der besten Torhüter der Premier League. Sollte man ihn tatsächlich nach München lotsen wollen, müsste man wohl einen Rekordtransfer bewerkstelligen.
Auf der Suche nach Verstärkung zwischen den Pfosten richtet sich der Blick des deutschen Rekordmeisters offenbar weiterhin nach England. Wie Transfer-Insider Ekrem Konur bei X berichtet, steht Bart Verbruggen von Brighton & Hove Albion noch immer auf der Liste des FC Bayern München.
Ein möglicher Deal hätte es allerdings in sich: Rund 40 Millionen Euro sollen für den 23-jährigen Niederländer fällig werden. Damit würde Verbruggen den bisherigen Bundesliga-Rekord für Torhüter deutlich übertreffen – gehalten von Manuel Neuer, für den die Münchner 2011 etwa 30 Millionen Euro an FC Schalke 04 überwiesen hatten.
Der FCB ist allerdings bei Weitem nicht der einzige Topklub, der seine Fühler nach Verbruggen ausgestreckt hat. Auch internationale Schwergewichte wie Paris Saint-Germain, Tottenham Hotspur, Manchester United und Inter Mailand sollen ihr Interesse an dem Keeper bekundet haben.
Neuers Bayern-Zukunft entscheidend
Ob der FC Bayern konkret über eine Verpflichtung von Verbruggen nachdenken wird, hängt davon ab, ob Manuel Neuer seinen im Sommer auslaufenden Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr verlängern wird. Sollte er seine Zeit beim FC Bayern beenden, wäre ein Platz im Kader offen für den Niederländer. Zudem scheint Jonas Urbig die bevorzugte Lösung als Neuer-Erbe zu sein.

Aktuell gibt es in der Causa Neuer noch keine Entscheidung. Allzu lange dürfte es allerdings nicht mehr dauern, denn der Bayern-Schlussmann erklärte kürzlich: „Ich habe persönlich noch nicht entschieden, aber ich glaube nicht, dass es noch allzu lange dauern wird, bis ich mir ein Herz fasse und eine Entscheidung treffen werde. Und dann wird es natürlich Gespräche mit dem Verein geben.“
Vereinsseitig dürfte eine Verlängerung Neuers wohl reine Formsache sein. Sportvorstand Max Eberl sagte diesbezüglich bei DAZN: „Die Fitness, geistige Frische, die Lust auf ein weiteres Jahr – das muss er ein Stück weit symbolisieren und dann werden wir die Dinge übereinanderlegen und dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben.“

