Auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger könnte der FC Bayern in Portugal fündig geworden sein. Sollte man den Kandidaten tatsächlich verpflichten wollen, müssten die Bosse aber eine ordentliche Stange Geld überweisen.
Der FC Bayern schaut sich offenbar nach einem neuen Innenverteidiger um. Ein Mann, der offenbar an der Säbener Straße diskutiert wird, ist Ousmane Diomande. Der 22 Jahre alte Ivorer steht bei Sporting Lissabon unter Vertrag und wird laut Transfer-Insider Ekrem Konur von einigen europäischen Topklubs beobachtet.
Neben dem deutschen Rekordmeister sollen auch der AC Mailand, der FC Arsenal, der FC Chelsea, Manchester United, Newcastle United und Paris Saint-Germain ein Auge auf ihn geworfen haben. Die Konkurrenz für die Münchner ist also groß, zumal es ohnehin nicht einfach werden dürfte, Diomande von Sporting loszueisen.
Denn erst im Dezember hat er seinen Vertrag in Lissabon verlängert und ist jetzt bis 2030 an den Verein gebunden. Neben einem deutlichen Gehaltssprung hat er sich auch eine Ausstiegsklausel in das neue Arbeitspapier verhandelt. Sollte ein Verein ihn verpflichten wollen, müsste dieser satte 80 Millionen Euro auf den Tisch legen.
Bayern schon länger an Diomande interessiert

Schon im Herbst 2024 wurden die ersten Gerüchte um ein Bayern-Interesse an Diomande laut. Damals hatte er in der Champions League eine beeindruckende Leistung gegen Manchester City gezeigt. Am Ende gewann Sporting mit 4:1 und ganz Europa hatte den Namen Ousmane Diomande auf dem Zettel.
Während des darauffolgenden Wintertransferfensters war ran-Informationen zufolge sogar Sportvorstand Max Eberl persönlich in Lissabon vor Ort, als Diomande und Sporting in der Königsklasse gegen Borussia Dortmund spielten. Auch im vergangenen Sommer wurde den Münchnern Interesse nachgesagt.
Klar ist aber damals wie heute: Sollten die Bayern Diomande wirklich verpflichten wollen, müssten Budget und Platz im Kader geschaffen werden. Ein Verkauf von Minjae Kim könnte genau das ermöglichen. Schon länger gilt er als potenzieller Abgangskandidat. Deshalb hat sich auch jetzt sein Berater zu den Zukunftsplänen geäußert.

