Der FC Bayern arbeitet weiter an seiner Kaderplanung – doch bei einem Wunschspieler setzen die Verantwortlichen klare finanzielle Grenzen.
Beim FC Bayern schreiten die Planungen für den Sommer weiter voran, insbesondere auf der rechten Abwehrseite könnte es zu Veränderungen kommen. Mit Givairo Read von Feyenoord Rotterdam haben die Münchner bereits seit Längerem einen vielversprechenden Kandidaten im Blick.
Doch ein Transfer gestaltet sich kompliziert – vor allem wegen der finanziellen Vorstellungen.
Wie die BILD berichtet, sind die Verantwortlichen an der Säbener Straße nicht bereit, mehr als 30 Millionen Euro für den niederländischen Rechtsverteidiger zu zahlen. Zwar schätzt man das Potenzial des 19-Jährigen, hält die geforderte Summe für einen Spieler auf dieser Position jedoch für zu hoch.
Damit setzt der Rekordmeister ein klares Signal im Transferpoker – und bleibt seiner zuletzt betonten Linie treu, bei Ablösesummen diszipliniert zu agieren.
Konkurrenz aus England verschärft die Lage bei Read
Zusätzlich kompliziert wird die Situation durch neue Konkurrenz aus der Premier League. Dem Bericht zufolge hat sich inzwischen auch Manchester City in das Rennen um Read eingeschaltet.
Sollte das Interesse der Engländer den Preis weiter nach oben treiben, dürfte ein Wechsel nach München zunehmend unwahrscheinlicher werden.
Rechte Abwehrseite bleibt Baustelle
Unabhängig von der Personalie Read bleibt die rechte Abwehrseite ein Thema beim FC Bayern. Die Zukunft von Sacha Boey ist weiterhin offen, vieles deutet auf einen festen Abschied im Sommer hin.

Mit Read hatten die Münchner eine junge und entwicklungsfähige Lösung im Blick, die langfristig aufgebaut werden könnte. Ob sich ein Transfer realisieren lässt, hängt jedoch maßgeblich von der weiteren Preisentwicklung ab.
Klar ist: Die Bayern beobachten den Markt genau – werden aber nur dann konkret, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen.

