Bayern-Transfer in Gefahr? England-Klub plant Mega-Angebot für Gordon

Tim Schoster
Foto: IMAGO

Anthony Gordon bleibt ein heißes Thema beim FC Bayern. Doch nun könnte ausgerechnet Manchester United Bewegung in den Poker um den Newcastle-Star bringen.


Manchester United soll im Werben um Anthony Gordon ernst machen. Wie Fichajes berichtet, plant der Klub aus Old Trafford ein Angebot in Höhe von rund 100 Millionen Euro für den Flügelspieler von Newcastle United. Damit würden die Red Devils ein deutliches Signal an die Konkurrenz senden.

Der 25-Jährige hat sich bei den Magpies zu einem der auffälligsten Offensivspieler der Premier League entwickelt. Seine Dynamik, seine Qualitäten im Eins-gegen-eins und seine Flexibilität auf beiden Außenbahnen machen ihn für mehrere Topklubs interessant. Neben United sollen auch Arsenal und Liverpool die Entwicklung des englischen Nationalspielers genau verfolgen.

Für den FC Bayern könnte ein solches Mega-Angebot zum Problem werden. Zuvor war berichtet worden, dass die Münchner Gordon ganz oben auf ihrer Liste haben und zunächst vor allem den Spieler selbst von einem Wechsel überzeugen wollen. Laut BILD soll der deutsche Rekordmeister dabei bewusst noch nicht den direkten Weg über Newcastle suchen.

Scheitert der Bayern-Transfer an der Ablöse?

Anthony Gordon
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Im Podcast Bayern-Insider hatte BILD-Fußballchef Christian Falk erklärt: „Ich habe gehört, sie sprechen miteinander. Es wird sogar schon über Zahlen gesprochen.“ Demnach liegt die Idee der Bayern darin, Gordon frühzeitig für einen Wechsel nach München zu gewinnen und dadurch die eigene Position in möglichen Verhandlungen zu stärken.

Finanziell bleibt der Deal allerdings kompliziert. Newcastle soll dem Vernehmen nach mehr als 85 Millionen Euro fordern, während der FC Bayern zuletzt eher bei rund 60 Millionen Euro gesehen wurde. Ein United-Angebot nahe der 100-Millionen-Marke würde diesen Rahmen deutlich sprengen.

Newcastle hat nach aktuellem Stand kein Interesse daran, Gordon abzugeben. Bei einer Offerte in dieser Größenordnung könnte der Druck auf die Magpies dennoch wachsen. Für die Bayern wird der Poker damit nicht einfacher, zumal die Konkurrenz aus England offenbar bereit ist, sehr tief in die Tasche zu greifen.

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