Tom Bischof könnte beim FC Bayern vor seinem endgültigen Durchbruch stehen. Nach seiner starken Debütsaison soll der 21-Jährige unter Vincent Kompany künftig noch mehr Verantwortung übernehmen und deutlich häufiger zum Einsatz kommen.
Mit den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari hat der FC Bayern seinen Kader gezielt verstärkt. Gleichzeitig ergeben sich durch die Abgänge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro neue Möglichkeiten für andere Spieler – allen voran für Tom Bischof.
Wie der kicker berichtet, plant Trainer Vincent Kompany, dem deutschen Nationalspieler in der kommenden Saison eine deutlich größere Rolle zu geben.
Bischof soll von Abgängen profitieren
Bereits in seiner ersten Spielzeit in München sammelte Bischof reichlich Erfahrung. Der 21-Jährige absolvierte insgesamt 39 Pflichtspiele und kam dabei auf knapp 1.700 Einsatzminuten.
In der neuen Saison dürfte diese Zahl deutlich steigen. Hintergrund sind die Abgänge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro, die in der vergangenen Spielzeit zusammen mehr als 3.500 Einsatzminuten bestritten.
Laut kicker soll Bischof einen Großteil dieser frei gewordenen Spielzeit übernehmen und damit den nächsten Entwicklungsschritt machen.
Erste Alternative hinter Kimmich und Pavlovic

Dass Vincent Kompany große Stücke auf Bischof hält, gilt intern schon länger als offenes Geheimnis. Besonders dessen Flexibilität macht den DFB-Nationalspieler für den Bayern-Coach wertvoll.
Bischof kann nicht nur im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden, sondern bei Bedarf auch auf der linken Abwehrseite aushelfen. Diese Variabilität verschafft Kompany zusätzliche Optionen im Saisonverlauf.
Nach Informationen des kicker ist Bischof aktuell die erste Alternative hinter dem zentralen Mittelfeldduo Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic.
Auch die Kaderplanung spielt ihm dabei in die Karten. Rückkehrer Noel Aseko könnte den FC Bayern übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen, wodurch sich die Konkurrenz im Zentrum weiter reduziert.
Alles deutet daher darauf hin, dass Bischof in der Saison 2026/27 deutlich mehr Verantwortung übernehmen und sich dauerhaft als wichtige Option im Profikader des Rekordmeisters etablieren soll.

