Der FC Bayern muss vorerst weiter auf Ismael Saibari verzichten. Der Neuzugang wird das WM-Viertelfinale zwischen Marokko und Frankreich verletzungsbedingt verpassen. Nationaltrainer Mohamed Ouahbi bestätigte den Ausfall am Donnerstag offiziell.
Nachdem zuletzt noch Hoffnung auf eine rechtzeitige Rückkehr bestanden hatte, herrscht nun Gewissheit: Ismael Saibari steht Marokko im Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Frankreich nicht zur Verfügung.
Nationaltrainer Mohamed Ouahbi erklärte auf der Pressekonferenz vor der Partie: „Abgesehen von Saibari sind alle einsatzbereit. Wir müssen uns auf Spieler verlassen, die zu 100 Prozent fit sind. Für Saibari kommt dieses Spiel jedoch zu früh. Aber ich hoffe, dass er für den Rest des Turniers nicht ausfällt.“
Muskelzerrung stoppt den Bayern-Neuzugang
Der 25-Jährige hatte sich im Achtelfinale gegen Kanada (3:0) eine leichte Muskelzerrung zugezogen und musste bereits früh ausgewechselt werden. Anschließend arbeitete Saibari intensiv an seinem Comeback. Zuletzt herrschte sogar Optimismus, dass ein Einsatz gegen Frankreich möglich sein könnte.
Diese Hoffnungen haben sich jetzt jedoch zerschlagen.
Bayern hofft auf schnelle Rückkehr

Für den FC Bayern ist die Nachricht dennoch nicht ausschließlich negativ. Die Aussagen von Ouahbi lassen darauf schließen, dass es sich nicht um eine schwerwiegende Verletzung handelt. Vielmehr soll Saibari geschont werden, um bei einem möglichen Halbfinaleinzug wieder zur Verfügung zu stehen.
Der Offensivspieler gehört bislang zu den größten Überraschungen des Turniers. Mit drei Treffern hatte sich der Neuzugang des Rekordmeisters früh in den Fokus gespielt und entscheidenden Anteil am starken Abschneiden Marokkos.
Auch an der Säbener Straße dürfte man nun darauf hoffen, dass Saibari seine Muskelverletzung vollständig auskuriert und ohne weitere Rückschläge zur Saisonvorbereitung nach München zurückkehren kann.

