Bayern-Boss Eberl stichelt gegen PSG: „Als ob sie schon durch sind…“

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

Der FC Bayern hat im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain zwar mit 4:5 verloren, doch die Reaktionen im Anschluss zeigen ein ungewöhnlich positives Bild. Statt Frust dominieren Stolz und Zuversicht – und Sportvorstand Max Eberl nutzte die Gelegenheit sogar für einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Pariser.


Nach einem zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand bewiesen die Münchner große Moral und kämpften sich durch Treffer von Dayot Upamecano und Luis Díaz zurück in die Partie. Am Ende stand eine knappe Niederlage, die sich für viele Beteiligte eher wie ein Zwischenschritt als wie ein Rückschlag anfühlte.

Eberl brachte diese Stimmung nach dem Spiel auf den Punkt. „Wir haben 5:2 zurückgelegen und es steht 5:4 jetzt“, erklärte der 52-Jährige und machte damit deutlich, worauf es ihm ankam: die Reaktion der Mannschaft.

Eberl setzt kleine Spitze gegen PSG

Besonders auffällig war dabei ein Kommentar, der durchaus als Spitze in Richtung des Gegners verstanden werden kann. „Ich finde, wenn wir PSG, die nach dem 5:2 sich abgeklatscht haben, als ob sie schon durch sind, nach Budapest fahren und du dann gegen diese Kulisse zurückkommst, ist das für mich besonders“, sagte Eberl.

Eine Aussage, die zeigt, wie sehr die Bayern die zwischenzeitliche Reaktion der Pariser registriert haben. Für den Sportvorstand steht fest: Gerade diese Phase habe den Charakter seiner Mannschaft unterstrichen.

„Das macht den Charakter dieser Mannschaft aus und das werden wir auch brauchen im Rückspiel, ohne Frage“, betonte Eberl weiter.

Fokus auf München – Glaube an die Wende

Trotz der Niederlage sieht sich der FC Bayern weiterhin voll im Rennen um den Finaleinzug. Die Ausgangslage ist klar: Ein Tor Rückstand – und ein Rückspiel in der eigenen Arena.

„Wir fahren jetzt nach Hause, sind ein Tor im Rückstand, wissen was zu tun ist“, erklärte Eberl selbstbewusst. Dabei setzt er auch auf die besondere Atmosphäre in München: „Allianz Arena ist auch ein Stück weit eine Festung.“

Die Botschaft ist eindeutig: Der FC Bayern glaubt fest an das Comeback. Und wenn es nach Eberl geht, soll die Geschichte dieses Halbfinals noch lange nicht zu Ende geschrieben sein.

„Dann können wir hoffentlich feiern“, so der Sportvorstand abschließend – ein Satz, der zeigt, wie groß das Vertrauen in die eigene Stärke weiterhin ist.

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