Der FC Bayern treibt seine Planungen für den kommenden Transfersommer weiter voran – doch rund um Wunschspieler Anthony Gordon ist zuletzt eine überraschende Wendung entstanden. Während der englische Nationalspieler lange als Top-Kandidat für die offensive Außenbahn galt, deutet nun ein neuer Bericht darauf hin, dass die Münchner intern offenbar noch ein anderes Ziel priorisieren.
Wie das Portal The Athletic berichtet, steht RB Leipzigs Shootingstar Yan Diomande eigentlich ganz oben auf der Wunschliste des deutschen Rekordmeisters. Der 19-jährige Ivorer gilt als eines der spannendsten Talente Europas und hat sich mit starken Leistungen in den Fokus mehrerer Topklubs gespielt.
Allerdings könnte ausgerechnet der Preis zum Problem werden. Dem Vernehmen nach ist Diomande für die Bayern aktuell schlicht zu teuer – weshalb die Verantwortlichen um Max Eberl gezwungen sind, nach Alternativen zu suchen.
Gordon als Alternative – Bayern bereits aktiv
In diesem Zusammenhang rückt Anthony Gordon wieder stärker in den Fokus. Der Flügelspieler von Newcastle United wird laut dem Bericht als konkrete Alternative gehandelt – und die Münchner sollen bereits erste Schritte im Transferpoker unternommen haben.
Interessant dabei: Obwohl es bislang keinen direkten Kontakt zwischen Bayern und Newcastle gegeben haben soll, verfolgen die Münchner eine klare Strategie. Zunächst wolle man den Spieler selbst von einem Wechsel überzeugen, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken.
Gordon soll grundsätzlich offen für einen Wechsel in die Bundesliga sein, auch wenn ein Verbleib in der Premier League weiterhin eine realistische Option darstellt. Mit dem FC Liverpool und dem FC Arsenal haben zwei finanzstarke Konkurrenten ebenfalls Interesse hinterlegt.
Bayern will Ablöse deutlich drücken

Die größte Hürde bleibt die Ablöse. Newcastle fordert aktuell rund 85 Millionen Euro für den 25-Jährigen – eine Summe, die der FC Bayern nicht bereit ist zu zahlen. Intern soll die Schmerzgrenze der Münchner bei etwa 60 Millionen Euro liegen.
Dass Newcastle dennoch gesprächsbereit sein könnte, hängt auch von der wirtschaftlichen Situation des Klubs ab. Financial-Fair-Play-Vorgaben und eine sportlich enttäuschende Saison könnten die Magpies dazu zwingen, über Verkäufe nachzudenken.
Gordon selbst wechselte erst Anfang 2023 für rund 45 Millionen Euro vom FC Everton nach Newcastle und kommt seitdem auf 152 Pflichtspiele mit 39 Toren und 28 Vorlagen – starke Zahlen, die sein Profil als dynamischer Flügelspieler unterstreichen.
Klar ist: Der FC Bayern sondiert den Markt intensiv und hält sich mehrere Optionen offen. Ob Gordon am Ende tatsächlich der Wunschspieler ist – oder doch nur Plan B hinter Diomande – dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.

