Karl vor Rückkehr: Bayern plant Joker-Comeback gegen PSG

Lukas Neth
Foto: IMAGO

Der FC Bayern darf vor dem entscheidenden Champions-League-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain wieder hoffen: Nachwuchstalent Lennart Karl steht offenbar vor seinem Comeback – und könnte in der Schlussphase zu einem wichtigen Faktor werden.


Trainer Vincent Kompany trat zuletzt bewusst auf die Euphoriebremse, ließ aber gleichzeitig Raum für Optimismus. „Ich bleibe noch vorsichtig mit seiner Situation“, erklärte der Belgier und betonte, dass der Spieler selbst entscheiden müsse, wann er wieder bereit ist.

Gleichzeitig machte Kompany deutlich, dass Karl grundsätzlich gute Voraussetzungen für eine schnelle Rückkehr mitbringt: „Lenny war noch nie verletzt, das ist jetzt seine erste Verletzung. Das heißt auch, dass er normalerweise ganz schnell und fit zurückkommen wird.“

Einsatz gegen PSG möglich

Beim 3:3 gegen Heidenheim saß Karl nur auf der Tribüne. Gegen Paris scheint Kompany jedoch mit dem Shootingstar zu rechnen. „Es gibt eine Möglichkeit Richtung Paris.“ Ein Satz, der innerhalb des Vereins für Zuversicht sorgt.

Denn klar ist: Im Rückspiel gegen PSG braucht der FC Bayern jede verfügbare Option, um den knappen Rückstand aus dem Hinspiel zu drehen.

Nach Informationen der Abendzeitung München deutet vieles darauf hin, dass Karl zumindest im Kader stehen wird. Ein Einsatz von Beginn an ist jedoch unwahrscheinlich.

Stattdessen planen die Münchner offenbar mit einem Joker-Einsatz. Rund 20 Minuten Spielzeit in der Schlussphase gelten als realistisches Szenario – genau dann, wenn frische Impulse gefragt sind.

Wichtige Qualitäten für die Schlussphase

Lennart Karl
Foto: IMAGO

Karl hatte sich vor seiner Verletzung mit starken Leistungen in den Fokus gespielt. Besonders seine Dynamik, Unbekümmertheit und Torgefahr machten ihn zu einer wertvollen Option im Offensivspiel der Bayern.

Gerade gegen PSG, das im Hinspiel defensiv anfällig wirkte, könnten genau diese Qualitäten den Unterschied machen – vor allem gegen müde Beine in der Schlussphase.

Nach seiner Muskelverletzung wurde Karl zuletzt vorsichtig aufgebaut und absolvierte überwiegend individuelle Einheiten. Die finale Entscheidung über einen Einsatz dürfte daher erst kurz vor dem Spiel fallen.

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